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Grüner oder Grauer Star – so lässt sich vorbeugen

von Magnus Horn | 12.02.2021
3min Lesezeit

Iris, Netzhaut, Linse und Co.: Wer im Biologie-Unterricht aufgepasst hat, weiß, dass hiermit Bestandteile des Auges gemeint sind. Der Graue Star (Katarakt) und der Grüne Star (Glaukom) sind Erkrankungen des Auges.

Die Welt verschwimmt zunehmend

Beim Grauen Star (Katarakt) wird durch die Eintrübung der eigentlich klaren Augenlinse das Sichtfeld zunehmend unschärfer. Auch eine höhere Blendungsempfindlichkeit ist laut Berufsverband der Augenärzte Deutschland (BVA) und der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) – der Gesellschaft für Augenheilkunde – ein Symptom. Angeboren ist diese Form eher selten, vielmehr handelt es sich beim Grauen Star um eine Alterserscheinung, die in der Regel weit nach dem 60. Lebensjahr auftritt. Mit der Zeit werde dieser „Schleier“, durch den man dann sieht, immer dichter. Wenn die Einschränkung des Sehens schon weit fortgeschritten ist, hilft nur eine Operation. Diese Staroperation stellt für Patienten aber ein geringes Risiko dar: Die trübe Linse wird operativ aus dem Auge entfernt und in der Regel durch eine sogenannte Intraokularlinse aus Kunststoff ersetzt. Die Sehfähigkeit danach ist in der Regel wieder deutlich besser. Allerdings sei dieser Erfolg auch davon abhängig, ob noch andere Augenkrankheiten vorliegen – was im höheren Alter nicht auszuschließen ist. Aber: „Wenn der Graue Star die einzige Augenerkrankung ist, führt die Operation so gut wie immer zum Erfolg“, heißt es vom BVA und der DOG.

Grünem Star früh vorbeugen

Als Grünen Star bezeichnet man eine Gruppe von Augenkrankheiten, bei denen der Sehnerv geschädigt wird. Beim Grünen Star (Glaukom) verhält sich die Situation also ein wenig anders. Durch die Schädigung gehen Sehnervfasern verloren, dies sei auch nicht wieder umzukehren, so die Gesellschaft für Augenheilkunde. Problematisch an der Erkrankung sei, dass sie lange unbemerkt fortschreitet und so erst spät erkannt wird. Bereits entstandene Schäden durch das Glaukom könne man nicht rückgängig machen, eine Verschlechterung aber aufhalten. Die frühe Diagnose von Risikofaktoren, die ein Glaukom verursachen können, oder auch das Erkennen eines bereits vorhandenen Glaukoms ist laut BVA und DOG in jedem Fall entscheidend. „Je früher die Therapie beginnt, desto mehr Nervenfasern können gerettet werden – bestenfalls, bevor eine bleibende Schädigung eingetreten ist“, so die Einschätzung von BVA und DOG. Ab dem 40. Lebensjahr wird alle zwei Jahre eine schmerzfreie Kontrolluntersuchung empfohlen.
Als Folge der Sehnervenschädigung entstehen nach Angaben der DOG bei Glaukom zunehmende Ausfälle im Gesichtsfeld, typischerweise außerhalb des Fixierpunkts. Es gibt verschiedene Formen des Glaukoms. Die häufigste ist das Offenwinkelglaukom. Symptome werden lange nicht bemerkt, da die zentrale Sehschärfe noch normal ist. Doch durch das Absterben von Nervenfasern werden die Gesichtsfeldausfälle größer, die anfänglich noch ausgeglichen werden können. Da man sonst noch recht gut sehen kann, fallen die Veränderungen erst spät auf.

Augeninnendruck ist größter Risikofaktor

Als Risikofaktoren für die Entstehung eines Glaukoms beziehungsweise für die Schädigung des Sehnervs gelten ein erhöhter Augeninnendruck und auch eine unzureichende Blutversorgung der empfindlichen Zellen des Nervs. Allein ein erhöhter Augeninnendruck muss aber noch nicht die Ursache für ein Glaukom sein. Beim Normaldruckglaukom etwa sei dieser normal. Und auch ein erhöhter Druck könne ohne Glaukomschaden vorliegen, erklärt die DOG – die sogenannte okuläre Hypertension. Sie muss einer häufigeren regelmäßigen Kontrolle unterzogen werden, damit nicht langfristig aus dieser Situation des erhöhten Augendrucks ein manifestes Glaukom entsteht. Entscheidend neben der Augendruckmessung ist die Beurteilung des Sehnervs, dessen Schädigung letztlich ein Glaukom definiert.

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