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Coronavirus – Aktuelle Informationen für Arbeitgeber

von VIACTIV | 19.03.2020
4min Lesezeit

Der Coronavirus stellt auch Arbeitgeber vor große Herausforderungen. Viele Fragen müssen in dieser ungewöhnlichen Situation geklärt werden. Die VIACTIV steht Arbeitgebern zur Seite und hat alle wichtigen Informationen auf einen Blick zusammengefasst.

Nicht nur Arbeitnehmer, sondern vor allem Arbeitgeber machen sich in dieser ungewöhlichen Situation Gedanken zu der Arbeitssituation. Arbeitgebern gehen in diesem Moment wahrscheinlich eine Vielzahl an Fragen durch den Kopf. Wie kann man sich auf krankheitsbedingte Personaleinschränkungen vorbereiten, was kann man tun, um Mitarbeitende zu unterstützen und ab wann darf man Kurzarbeit anbieten? Auf diese und einige weitere Fragen geben wir Ihnen nun Antworten.

Vereinfachte Stundung der Gesamtsozialversicherungsbeiträge für Arbeitgeber gilt auch bis zum 30.09.2020

Für den Monat Mai 2020 konnte aufgrund der Corona-Krise letztmalig das vereinfachte Stundungsverfahren genutzt werden. Im Gegensatz zum sonst gültigen Ablauf war bei diesem vereinfachten Stundungsverfahren keine Sicherheitsleistung erforderlich und es wurden keine Stundungszinsen oder Säumniszuschläge berechnet.

Wir möchten Ihnen auch weiterhin in dieser besonderen Situation zur Seite stehen. Daher bieten Ihnen noch bis zum 30.09.2020 die Möglichkeit auf Antrag die Sozialversicherungsbeiträge zuzüglich ab 26.06.2020 anfallender Stundungszinsen (in Höhe von monatlich 0,5 v. H.) zu stunden. Alternativ bieten wir Ihnen an, die offenen Beiträge in maximal 12 monatlichen Raten zuzüglich des laufenden Beitrags zinsfrei zu tilgen.

Sollten Sie von einer dieser Möglichkeit Gebrauch machen wollen, reichen Sie uns hierzu bitte einen schriftlichen Antrag auf Stundung oder Ratenzahlung ein. Entsprechende Formulare haben wir nachfolgend bereits für Sie vorbereitet

Wie bisher gilt, dass vorrangig alle durch die Bundesregierung zur Verfügung gestellten Hilfsprogramme sowie die mögliche Beantragung von Kurzarbeitergeld bei der Bundesagentur für Arbeit auszuschöpfen sind. Die Stundung erfolgt auch weiterhin längstens bis zur Gewährung von Kurzarbeitergeld und der damit verbundenen Erstattung von Beiträgen durch die Bundesagentur für Arbeit oder bis zum Eingang entsprechender Mittel.

Bei Fragen hierzu sprechen Sie uns natürlich gerne an.

VIACTIV Servicenummer
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zv@viactiv.de
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Ab wann kann ich meine Beschäftigten ins Homeoffice schicken?

In erster Linie geht es darum,  die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und die Ansteckungsgefahr innerhalb der Belegschaft so gering wie möglich zu halten. Schauen Sie daher selbst auf die Abläufe und Prozesse in Ihrem Unternehmen und überlegen Sie, wie Sie Prozesse optimieren können. Damit Sie nicht komplett auf Ihre Mitarbeitenden verzichten müssen, wären flexiblere Arbeitszeiten eine Möglichkeit.

Worauf muss ich bei der Entgeltfortzahlung achten?

Sollten ein oder mehrere Mitarbeitende aufgrund des Coronavirus krankheitsbedingt ausfallen, muss hierfür eine ärztliche Bestätigung vorliegen. In dieser Situation wird jeder Mitarbeitende ganz normal als Erkrankter behandelt und bekommt somit bis zu sechs Wochen die Entgeltfortzahlung.

Folgende drei Regelungen gilt es jedoch zu beachten:

Arbeitsunfähigkeit aufgrund einer Corona-Infektion

Ist einer der Mitarbeitenden aufgrund einer Infektion mit dem Coronavirus arbeitsunfähig, so gelten die allgemeinen Regelungen zur Arbeitsunfähigkeit wie bei anderen Erkrankungen auch. Es besteht daher Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall bis zur Dauer von sechs Wochen (§ 3 Abs. 1 EFZG). Wenn der Anspruch auf Entgeltfortzahlung nicht mehr besteht, dann übernimmt gegebenenfalls die gesetzliche Krankenversicherung die Zahlung.

Entgeltfortzahlung aufgrund von Quarantäne

Wenn ein Mitarbeitender in Quarantäne geschickt wird, sind Arbeitgeber zunächst verpflichtet, das Gehalt die nächsten sechs Wochen weiterzuzahlen. Unabhängig davon, wo die Quarantäne stattfindet. Der Arbeitgeber hat jedoch die Möglichkeit, sich das Geld für seinen Mitarbeitenden dann bei dem Gesundheitsamt oder einer anderen zuständigen Behörde zurückzuholen und erstatten zu lassen. Wenn die sechs Wochen überschritten sind, dann erhält der Mitarbeitende eine Entschädigung in Höhe des Krankengeldes auch direkt von der Behörde.

Entgeltfortzahlung bei Quarantäne und gleichzeitiger Erkrankung

Wenn ein Mitarbeitender zum Beispiel während der Quarantäne erkrankt, gilt ab diesem Zeitpunkt eine Arbeitsunfähigkeit. Daher muss in diesem Fall eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erstellt werden. Dann konkurriert jedoch der Entgeltfortzahlungsanspruch mit dem Entschädigungsanspruch des
Mitarbeitenden. Aufgrund des Tätigkeitsverbotes geht daher das Beschäftigungsverbot der Erkrankung des Mitarbeitenden vor. In diesen Fällen fehlt es am Entgeltfortzahlungsanspruch, weil die Erkrankung nicht alleinige Ursache für den Ausfall der Arbeitsleistung war. Der Entschädigungsanspruch des erkrankten Mitarbeitenden bleibt somit bestehen. Ein Erstattungsanspruch von Arbeitgeberaufwendungen nach dem AAG besteht in diesen Fällen nicht.

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Laufen die Sozialversicherungsbeiträge für Mitarbeiter in Quarantäne normal weiter?

Als Arbeitgeber zahlen Sie die normalen Sozialversicherungsbeiträge. Die Beiträge können jedoch von den Behörden erstattet werden.

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Ab wann ist  Kurzarbeit eine Option?

Aufgrund der aktuellen Situation hat die Bundesregierung die Maßnahmen für Kurzarbeit geändert. Als Arbeitgeber können Sie Kurzarbeit für Ihre Belegschaft beantragen, wenn 10 Prozent Ihrer Mitarbeitenden nicht arbeiten können.

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Krankmeldung der Beschäftigten

Aufgrund der aktuellen Situation kommt es nun auch häufiger zu Krankmeldungen. Wenn sich viele Ihrer Beschäftigten krank melden, dann rufen Sie uns gerne an. Herr Sebastian Liebich steht Ihnen bei Ihren Fragen und Ihren Anliegen zur Seite.

E-Mail: sebastian.liebich@viactiv.de
Tel: 0236 529 74 1091

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Profitieren Sie als VIACTIV-Mitglied von dieser und vielen weiteren attraktiven Gesundheitsleistungen.

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