Mit einer Jahresproduktion von ca. 46.100 Fahrzeugen ist die Schmitz Cargobull AG Europas führender Hersteller von Sattelaufliegern und Anhängern. Das Werk in Vreden hat es sich bereits seit einigen Jahren zur Aufgabe gemacht, die Gesundheit der Mitarbeitenden auch unter den teils schwierigen Arbeitsbedingungen in der Fertigung zu erhalten und zu fördern. Gesundheitsbewusstes Verhalten ist bei Schmitz Cargobull aber nicht nur Sache des Einzelnen, sondern auch Unternehmens- und Führungsaufgabe.
Problematik/Ausgangslage
Gesundheit ist das höchste Gut – das gilt auch im Arbeitsleben. Insbesondere bei einem großen Produktionsunternehmen, wie der Schmitz Cargobull AG ist hierfür eine Strategie für die Gesundheitsprävention besonders wichtig. Der Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz, der Betriebsrat und die Projektgruppe setzen sich hierfür besonders engagiert ein. Im Werk Vreden arbeiten rund 2.000 Mitarbeitende, die Herausforderung liegt hier auf der Berücksichtigung der sehr heterogenen Arbeitsplätze im Transportgewerbe und die Belastungen durch ungünstige Haltungen. Auch die Schichtarbeit kann sich auf die Gesundheit auswirken. Seit 2018 unterstützt die VIACTIV Schmitz Cargobull dabei, sowohl den körperlichen als auch den psychischen Ausgleich für die Gesundheit zu schaffen und hierbei gemeinsam auch mal neue Wege zu gehen.
VIACTIV-Lösung
Angestoßen durch die VIACTIV, entschied sich Schmitz Cargobull Vreden, mit kontinuierlicher Begleitung der VIACTIV den Prüfprozess für das Deutsche Siegel Unternehmensgesundheit zu durchlaufen. Ziel war es, den Status quo des BGM zu ermitteln und die Mitarbeitenden von Anfang an gezielt einzubinden. Gefragt waren neben der Selbsteinschätzung des Arbeitgebers und der Bewertung des BGM nämlich auch die Beurteilung durch die Beschäftigten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Der BKK Dachverband verlieh im November 2018 Gold für ausgezeichnetes Gesundheitsmanagement.
Auf Basis der Ergebnisse und Handlungsempfehlungen aus dem Ergebnisworkshop wurde schließlich gemeinsam überlegt, welche Schwerpunkte man für ein zukünftiges BGM setzen will. Es zeigte sich, dass die Beschäftigten sich Angebote zur gesunden Ernährung und Lösungen für Beschwerden wie Stress und Erschöpfung wünschten.
Tom Fröhlich (VIACTIV) überreicht das Deutsche Unternehmenssiegel Gesundheit in Gold an den damaligen Werksleiter Michael Timmermann.