Wenn die Zahnfee kommt – am 22. August ist der Tag der Zahnfee

18.08.2016

Spätestens mit Beginn der Schulzeit können Kinder ihre Zähne selbständig putzen © Mike Watson / 42-25878327 / Corbis

Bochum: Wenn der Milchzahn wackelt und endlich herausfällt, legen Kinder ihn unter das Kopfkissen oder auf den Nachttisch, damit die Zahnfee ihn gegen ein kleines Geschenk tauschen kann. Das tut sie umso lieber je gesünder der Zahn ist. Und dafür können Kinder schon früh selbst sorgen, wenn ihre Eltern mithelfen.


Der erste Milchzahn bricht meist mit sechs Monaten durch – oft ist es ein Schneidezahn im Unterkiefer. Und damit sollten die Bemühungen beginnen, den Zahn und alle nachfolgenden gesund zu erhalten. Auch wenn die Milchzähne nicht lange halten müssen, sind ihre Pflege und Gesundheit wichtig für das nachwachsende Gebiss. Eltern können mit einem Wattestäbchen oder einer weichen Zahnbürste täglich einmal das Zähnchen vorsichtig putzen. Gerade bei den ersten Zähnen ist der Zahnschmelz noch nicht vollständig ausgereift und damit besonders anfällig für Karies.

Spätestens wenn das Kind zwei Jahre alt wird, sollte täglich zweimal geputzt werden. Ab drei Jahren kann das Kind schon selbst beginnen mit seiner Zahnbürste die Zähne zu reinigen – zuerst die Kauflächen, dann mit kreisenden Bewegungen die Außenseiten und zuletzt lernt es die Innenseiten „auszubürsten“. Dabei sollten Eltern ihren Kindern Zeit lassen zu üben und zu lernen. Denn wichtiger als die gründliche Reinigung der Zähne ist das Einüben von regelmäßiger Zahnpflege und das Verstehen der Notwendigkeit.

Mit Beginn der Schulzeit – also wenn die Zahnfee kommt – kann das Kind seine Zähne dann selbst systematisch putzen. Dass eine gute Zahnpflege Früchte trägt, zeigt die aktuelle Deutsche Mundgesundheitsstudie, die von der Bundeszahnärztekammer und der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung vorgestellt wurde. Danach sind acht von zehn der 12jährigen Kinder völlig kariesfrei.

An den Besuch des Zahnarztes sollten sich Kinder schon früh gewöhnen, nicht erst wenn Zahnschmerzen einen Besuch unumgänglich machen. In vielen Praxen wird ein so genannter Zahnärztlicher Kinderpass angeboten – ähnlich dem bekannten Vorsorgeheft beim Kinderarzt. Hierin kann der Zahnarzt die Entwicklung des Kiefers und der Milchzähne bis zum sechsten Lebensjahr dokumentieren.


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