Jetzt Zuzahlungen aus 2014 abrechnen

08.01.2015

Zuzahlungen aus dem Jahr 2014 sollten Versicherte jetzt mit ihrer Krankenkasse abrechnen.

Bochum: Gesetzlich Versicherte, die im Jahr 2014 Zuzahlungen für Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung aufgewendet haben, sollten jetzt prüfen, ob sie einen Anspruch auf Erstattung eines Teiles dieser Kosten haben; dazu rät die BKK vor Ort.


Zuzahlungen müssen grundsätzlich alle Versicherten leisten, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die Höhe der Zuzahlungen hat der Gesetzgeber auf 10 Prozent des Abgabepreises festgesetzt. Mindestens werden jedoch fünf Euro, höchstens 10 Euro als Zuzahlungen fällig. Allerdings dürfen Zuzahlungen nicht höher sein als die tatsächlichen Kosten der Leistung.

Zuzahlungen fallen an für Arznei- und Verbandmittel, Heilmittel (z. B. Krankengymnastik), Hilfsmittel (z. B. Windeln bei Inkontinenz oder Rollatoren), Haushaltshilfe und Fahrkosten, wenn die Krankenkasse die Fahrten vorab genehmigt hat. Bei Leistungen der häuslichen Krankenpflege werden ebenfalls Zuzahlungen fällig – allerdings begrenzt auf die ersten 28 Kalendertage je Kalenderjahr. Bei Heilmitteln und häuslicher Krankenpflege fallen zusätzlich 10 Euro je Verordnung an.

Auch für stationäre Krankenhausbehandlung sowie sich unmittelbar daran anschließende stationäre Rehakuren werden pro Kalendertag 10 Euro fällig – bis zu einer Dauer von insgesamt 28 Tagen im Kalenderjahr. Ebenfalls 10 Euro Zuzahlungen fallen an für stationäre Leistungen zur medizinischen Rehabilitation – auch für so genannte Mutter-Kind-Maßnahme bzw. Vater-Kind-Maßnahme – sowie stationäre Vorsorgemaßnahmen.

Damit niemand finanziell überfordert wird, ist die Summe der zu leistenden Zuzahlungen auf zwei Prozent - bei chronisch kranken Versicherten auf ein Prozent - der jährlichen Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt begrenzt. Dabei werden bei Ehepartnern sowohl bei den Zuzahlungen als auch bei den Einnahmen die Beträge zusammengerechnet.

Haben Versicherte im vergangenen Jahr insgesamt Zuzahlungen geleistet, die über ihrer Belastungsgrenze liegen, haben sie einen Anspruch auf Rückzahlung des zu viel gezahlten Betrages. Die BKK vor Ort empfiehlt daher ihren Versicherten jetzt anhand von Quittungen und Belegen zu prüfen, ob sie möglicherweise einen Anspruch auf Rückzahlung haben.

Bei Fragen können sich Versicherte der BKK vor Ort an eines der 70 Service- Centren wenden oder kostenlos anrufen unter 0800 222 12 11.

Über die BKK vor Ort:
Die BKK vor Ort betreut mit etwa 1.500 Mitarbeitern bundesweit an über 70 Standorten rund 780.000 Versicherte und ca. 110.000 Firmenkunden, Vertragspartner und Leistungserbringer. Damit ist sie eine der größten Krankenkassen in Deutschland.
Sitz der BKK vor Ort ist Bochum in Nordrhein-Westfalen.

Für Pressekontakte:
BKK vor Ort
Dietrich Hilje
Universitätsstr. 43, 44789 Bochum
Telefon 0234 479-2717, Mobil 0172 3864318

Dietrich.Hilje@spam protectbkkvorort.de
www.bkkvorort.de/presse/

Downloads

Jetzt Mitglied werden

zum Online-Beitritt

Service-Center Suche

Für Pressekontakte

Monika Hille
Telefon: 0234 4792709
Mobil: 0171 8605975
monika.hille@viactiv.de

Georg Stamelos
Telefon: 0234 4792158
Mobil: 0152 22577157
georg.stamelos@viactiv.de

VIACTIV Krankenkasse
Universitätsstraße 43
44789 Bochum