Kind und Haustiere – Bakterienschleuder oder Spielkamerad?

Welches Kind liebt es nicht, mit dem Hund durch die Felder zu laufen, mit Katzen zu schmusen oder den eigenen Hasen zu füttern? Doch kann der haarige Freund auch zum Gesundheitsrisiko werden? Und wer kümmert sich, wenn das Kind die Lust am Tier verliert?

Welches Kind freut sich nicht darüber, Zeit mit einem Tier zu verbringen? Jedes Jahr stehen bei unzähligen Kindern Haustiere ganz oben auf dem Wunschzettel; Egal ob Pony, Hamster oder Hund.

Doch wie sauber sind Haustiere? Und sind die Bakterien eine Gefahr besonders für Kinder? Denn Meerschweinchen und Hasen machen beim Auslauf auch gerne mal ins Kinderzimmer und dass Kinder sich auch gerne vom Hund abschlecken lassen oder auch mal das Essen teilen ist auch nichts Neues.

Hygieneregeln beachten

Salmonellen können durch das Abschlecken eines Hundes oder auch über das Fell bei Hunden übertragen werden. Dagegen hilft aber, wenn Sie und Ihre Kinder einige einfache Hygieneregeln beachten: 

  • Waschen Sie sich die Hände gründlich nach intensivem Schmusen.
  • Ställe und Körbchen müssen regelmäßig gereinigt werden.
  • Der Hund kann gelegentlich in der Badewanne geduscht werden – achten Sie aber darauf, dass der Kopf des Hundes keinen Schaum abbekommt.
  • Der Esstisch, die Betten und eventuell das Bad sollten für das Tier tabu sein.
  • Hund und Katze sollten regelmäßig geimpft werden und ein Parasitenschutzmittel bekommen.

Wenn Sie schwanger sind, lassen Sie das Haustier beim Tierarzt vorsorglich auf Parasiten und für das Kind gefährliche Krankheiten untersuchen – dann steht dem Kontakt zwischen Baby und Tier nichts mehr im Wege. Es ist sogar gut, wenn Kinder in einer nicht zu sterilen Umgebung aufwachsen, da sie weniger Allergiegefährdet sind und ein besseres Immunsystem haben.

Welches Tier für welches Kind?

Dies sollten Sie je nach Alter, Interesse und Reife Ihres Kindes beurteilen. Wenn Ihr Kind gerne draußen spielt, ist ein Hund ideal. Zum Kuscheln sind Hunde und auch Katzen sehr geeignet, allerdings kuscheln Katzen oft nicht so gerne wie Hunde es tun. Für Kleinkinder sind Meerschweinchen und Kaninchen nicht geeignet, da sie erst gezähmt werden müssen.

Wichtig ist es auch, dass das Kind lernt, die Verantwortung zu übernehmen, diese aber nicht allein tragen muss. Denn häufig ist es so, dass Kinder in der Pubertät das Interesse an Tieren verlieren, da sie oft zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind. Dann macht der Spaziergang mit dem Hund nicht mehr so viel Spaß, der Hasenkäfig wird nicht mehr regelmäßig sauber gemacht und die Katze nervt nur noch, wenn sie mal ankommt und gestreichelt werden will.

Deshalb sollten Sie sich ein Tier holen, das auch Ihnen gefällt, denn Sie bleiben die Hauptverantwortlichen.  

Weitere Informationen erhalten Sie auf dem Portal Kinder und Tiere: http://www.kinder-und-tiere.de/

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