Da ist sie wieder, die Winterzeit!

In Deutschland wird zwei Mal im Jahr die Zeit umgestellt. Von Winter- auf Sommer- und von Sommer- auf Winterzeit. Am 25.10. war es dann wieder soweit, die Uhr wurde von 3.00 auf 2.00 Uhr zurückgestellt.
Augenscheinlich sind wir morgens fitter und wacher und dagegen abends immer schneller müde. Ganz anders ist es, wenn von Winter- auf Sommerzeit gestellt wird: Wir fühlen uns um eine Stunde Schlaf „beraubt“, sind müde und unkonzentriert. Abends hingegen sind wir voller Tatendrang und können einfach nicht einschlafen.

Doch woran liegt das? Was genau passiert mit unserem Körper, wenn die Zeit umgestellt wird? Und was hat unsere „innere Uhr“ damit zu tun?

Einfluss auf unsere innere Uhr hat insbesondere die Sonne bzw. der Wechsel von Hell und Dunkel. Dieser Rhythmus beeinflusst auch die Ausschüttung des körpereigenen "Schlafhormons" Melatonin.
Es wird vermehrt bei Dunkelheit ausgeschieden, was uns müde macht.
Durch die Zeitumstellung wird unser Rhythmus also völlig durcheinander gebracht. Die Auswirkungen spürt jedoch nicht jeder von uns gleich intensiv. Am schlimmsten betroffen sind ältere Menschen, kleine Kinder und Personen, die ohnehin schon an Schlafstörungen leiden.
Symptome des „Mini- Jetlags“ können Schlafstörungen, depressive Verstimmungen, Gereiztheit, Müdigkeit und beispielsweise Appetitlosigkeit sein.

Wann gewöhnt sich unser Körper an die Umstellung?

Vorab ist erst einmal zu sagen, dass natürlich nicht jeder unter den bereits genannten Symptomen leidet. Meist gewöhnt sich unser Körper nach fünf bis zehn Tagen an die Umstellung. Wenn der Tagesablauf sich wieder eingependelt hat, werden auch die negativen Auswirkungen abklingen.

Um uns diese Zeit ein wenig zu vereinfachen, sollten wir folgende Dinge beachten:

  •  Schlafmittel vermeiden
  • Kaffee, Tee oder koffeinhaltige Getränke nicht vor dem Schlafengehen trinken "
  • "Schäfchen zählen“ hilft!
  • Auf den Mittagsschlaf verzichten

Jetzt Mitglied werden

zum Online-Beitritt

Service-Center Suche