Mit Absagen umgehen

Eine Absage ist eine Enttäuschung. Wie viele Bewerbungen haben Sie verschickt? Warten Sie die anderen Ergebnisse ab. Erhalten Sie ausschließlich Absagen, sollten Sie Bewerbung und Vorstellungsgespräch von vorne bis hinten überprüfen.

Seien Sie außerdem mutig und fragen Sie beim Unternehmen nach, warum Sie eine Absage erhalten haben. Wegen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) scheuen viele Personalverantwortliche zwar, eine Absage genau zu begründen. Aber einen Versuch ist es wert.

Stellen Sie Fragen, die Sie voranbringen. "Was hätte ich besser machen können?" ist also besser als "Warum haben Sie mir abgesagt?" - und nutzen Sie die Antwort für Ihre nächsten Bewerbungen.

Weiter geht´s

Sehen Sie sich Ihre Unterlagen ganz genau an. Hören Sie dabei auf das, was man „Bauchgefühl“ nennt: Wann fängt es an zu grummeln? Ist es das Foto? Waren Knicke in den Unterlagen oder Lücken im Lebenslauf? Was haben Sie den Personalverantwortlichen geschrieben?

Fragen Sie auch einen guten Freund oder eine gute Freundin nach deren Eindrücken.

Wie wär’s mit einem Bewerbungs-Coaching? In vielen Städten werden kostenlose Bewerbungstrainings angeboten, zum Beispiel von der IHK oder der Agentur für Arbeit.

Haben Sie sich nach dem Vorstellungsgespräch Notizen gemacht? Prima. Dann können Sie sich besser an den Termin erinnern:

  • Wie war die Begrüßung?
  • Waren Sie auf Fragen zu Ihrem Lebenslauf vorbereitet?
  • Wie überzeugend war Ihr Wunsch, in diesem Unternehmen eine Ausbildung zu machen?
  • Wie gut waren Sie über das Unternehmen informiert? Haben Sie Fragen gestellt, die bereits auf der Homepage der Firma beantwortet werden?
  • Wie wohl haben Sie sich gefühlt?
  • War die Kleidung angemessen?

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