Befreiung von den Zuzahlungen

Alle Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherung müssen sich an den Kosten für bestimmte Leistungen beteiligen. Diese Zuzahlungen sollen jedoch niemand über Gebühr belasten.

Deshalb darf die Summe aller Zuzahlungen eines Erwachsenen nicht mehr als 2 % der jährlichen Bruttoeinnahmen betragen – das wäre hier die jährliche Belastungsgrenze. Für familienversicherte Kinder und Ehepartner, die mit dem Versicherten in einem gemeinsamen Haushalt leben, gelten zusätzliche Freibeträge. Sie werden von den jährlichen Bruttoeinnahmen abgezogen.

Jahr Ehe- oder Lebenspartner je Kind
2016 5.229 Euro 7.248 Euro
2017 5.355 Euro 7.356 Euro
2018 5.481 Euro 7.428 Euro

Für chronisch Kranke, die wegen derselben Krankheit in Dauerbehandlung sind, liegt die Belastungsgrenze bei 1 %.

Zur Ermittlung der Belastungsgrenze werden die Zuzahlungen und die jährlichen Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt der mit dem Versicherten im gemeinsamen Haushalt lebenden Angehörigen jeweils zusammengerechnet.

Apotheker, Therapeuten oder Kliniken müssen den Patienten personifizierte Quittungen über geleistete Zuzahlungen ausstellen. Wer seine persönliche Belastungsgrenze erreicht hat, erhält von uns eine Bescheinigung und muss für den Rest des Kalenderjahres keine Zuzahlungen mehr leisten. Also:
Unbedingt Belege sammeln! 

Hier können Sie Ihre persönliche Belastungsgrenze ermitteln.

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