Pflegegeld

Pflegebedürftige der Pflegegrade 2 bis 5 können anstelle der häuslichen Pflegehilfe ein Pflegegeld beantragen. Der Anspruch setzt voraus, dass der Pflegebedürftige mit dem Pflegegeld dessen Umfang entsprechend die erforderlichen körperbezogenen Pflegemaßnahmen und pflegerischen Betreuungsmaßnahmen sowie Hilfen bei der Haushaltsführung in geeigneter Weise selbst sicherstellt (z.B. durch Angehörige oder andere ehrenamtlich tätige Pflegepersonen).

Pflegegeldbezieher sind verpflichtet Beratungsbesuche abzurufen. Diese werden von zugelassenen Pflegediensten oder anerkannten Beratungsstellen in der Häuslichkeit des Pflegebedürftigen durchgeführt. Sie dienen der pflegepraktischen Unterstützung der pflegenden Angehörigen und sollen die Qualität der häuslichen Pflege sichern.

In den Pflegegraden 2 und 3 muss der Beratungsbesuch einmal halbjährlich, in den Pflegegraden 4 und 5 einmal vierteljährlich erfolgen. Die Kosten des Beratungsbesuches übernimmt die Pflegekasse.

Das Pflegegeld wird gekürzt oder im Wiederholungsfall ganz entzogen, wenn Pflegebedürftige die Beratung nicht abrufen.

Pflegegrad Pflegegeld § 37 SGB XI
Pflegegrad 1 *
Pflegegrad 2 316 Euro
Pflegegrad 3 545 Euro
Pflegegrad 4 728 Euro
Pflegegrad 5 901 Euro

* keine Leistung bei Pflegegrad 1

Im Fall einer stationären Aufnahme im Krankenhaus melden Sie uns bitte schnellstmöglich die Entlassung, damit es nicht zu einer Verzögerung der Überweisung des Pflegegeldes kommt.

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