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Bei der Verhaltenstherapie kann es gegen

konkrete Ängste zur Übung des Öfteren

vor die Tür gehen. Bei der Psychoanalyse

gibt es hauptsächlich die klassische An-

ordnung mit dem Klienten auf der Couch

– die Idee dahinter: Als Klient ist man so

weniger abgelenkt.

a) Verhaltenstherapie

Ziel der Therapie:

Untersuchen und

Erkennen der eigenen Einstellungen und

des jetzigen Verhaltens, dadurch dann:

Veränderung des eigenen Verhaltens. Be-

sonders gut geeignet für Leute, die gerne

an konkreten Aufgaben arbeiten.

Geeignet bei:

Ängsten (Panikattacken,

Phobien), Depressionen, Essstörungen,

Zwängen und Süchten sowie begleitend

bei Psychosen (Erkrankungen, die oftmals

zu gestörtem Realitätsbezug führen).

Außerdem werden auch Traumata (zum

Beispiel nach Missbrauch oder Unfällen),

Fotos: ©photocase.de/ ovokuro, Livepiccs.de

Was für eine Therapie soll ich machen?

Als gesetzliche Krankenkasse dürfen wir

zurzeit nur die Kosten der folgenden drei

Psychotherapieverfahren bezahlen – denn

sie haben sich als nachweisbar hilfreich

erwiesen:

Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch

fundierte Psychotherapie und analytische

Psychotherapie.

Aber was genau macht diese Therapien

aus? Rechts findest Du kurze Erläuterungen.

Wer mehr wissen möchte, schaut einmal

auf unsere Empfehlungen für Websites

und die Info-Broschüren (siehe Seite 6).

Sitzung? Oder: Auf die Couch?

Bei fast allen diesen Therapieformen sitzt

man zumeist der Therapeutin bzw. dem

Therapeuten in der Praxis (zumeist recht

gemütlich) gegenüber und spricht. So

eine „Sitzung“ (= Therapiestunde) dauert

in der Regel 50 Minuten.

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