Table of Contents Table of Contents
Previous Page  50 / 68 Next Page
Basic version Information
Show Menu
Previous Page 50 / 68 Next Page
Page Background

statt dicker Luft

Muffelig statt muckelig?

Wenn es draußen kühl und ungemütlich

ist, brauchen wir ein behagliches, kuscheli-

ges Zuhause.

Heizungsluft bringt zwar schnell Wärme,

nimmt aber der Luft Feuchtigkeit. Liegt

diese im Raum unter 40%, trocknen Haut

und Schleimhäute leicht aus. Trockene

Luft reizt die Atemwege, die in geschwäch-

tem Zustand Krankheitserreger und

Schadstoffe schlechter abwehren können.

Erkältungs- und Grippeviren, die beim

Husten oder Niesen in die Luft gelangen,

können sich in trockener Luft besser

halten und die Ansteckungsgefahr erhöht

sich.

Mehrmals täglich die Nase mit Meerwas-

ser- oder Meersalzsprays zu befeuchten,

ist hier zwar hilfreich. Aber grundsätzlich

sollte es gar nicht erst dazu kommen, dass

die Luft zu trocken wird.

Wobei eine zu hohe Luftfeuchtigkeit auch

nicht besser ist: Liegt sie über 60%, kann

sich gesundheitsschädigender Schimmel

bilden. Abgesehen davon, dass dieser

unliebsame Zeitgenosse muffig riecht,

kann er Symptome wie Augenbrennen,

Atemprobleme, Schleimhautreizungen,

Müdigkeit, Kopfweh, Magen-Darm- und

Gelenkbeschwerden oder Neurodermitis

auslösen.

Was kann man also tun, um das richtige

Gleichgewicht herzustellen für das per­

fekte Raumklima?

Nicht zu feucht und nicht zu trocken –

so geht’s ganz leicht

Tauschen:

Gute Luft gegen schlechte, ist

nicht schwer und kostet nix. Anders ge-

sagt: richtig lüften! Denn wenn nicht, sam-

meln sich große Mengen Kohlendioxid

im Raum, was Kopfschmerzen auslösen

kann und schlecht für die Konzentration

ist. Im schlimmsten Fall kann ein zu hoher

Kohlendioxidgehalt im Zimmer sogar zu

Sehstörungen, Schwindel oder zentral­

nervösen Funktionsstörungen führen.

Das Zauberwort heißt hier

Stoß

lüften:

Statt

über einen langen Zeitraum die Fens-

ter zu kippen, lieber mehrmals täglich

Fotos: ©photocase.de/iotas; ©shutterstock.com/ayka

Prima Klima

„Gesundes Raumklima“ – das hört sich vielleicht langweilig an, trägt

aber extrem zu einem hohen Wohlfühlfaktor und Eurer Gesundheit bei.

Denn wenn wir es uns in den kalten Wintermonaten in den eigenen

vier Wänden gemütlich machen, ist es enorm wichtig, wie es um die

Luft darin bestellt ist. ORANGE verrät Euch, wie(so), weshalb, warum.

50

ratsam