ORANGE 3-2013 - page 41

Keine Posen
Vermeidet erst mal „außergewöhnliche“
Posings, bei denen sich die Models verren-
ken sollen. Das sieht fast immer unschön
aus. Besser funktionieren natürliche Posi­
tionen wie „einfaches“ Sitzen, Anlehnen an
eine Wand, Aufstützen auf einem Geländer
etc. Falls Eure Models nicht wissen, wohin
mit ihren Händen, drückt ihnen einen
Gegenstand in selbige und lasst sie damit
spielen.
Nah ran!
Bilder, auf denen zu viel zu sehen ist, sind
meist nicht so spannend. Geht nah ran,
schneidet ordentlich was ab und spielt mit
unterschiedlichen Ausschnitten.
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Umgebung miteinbeziehen
Bezieht die Umgebung mit in die Bildge-
staltung ein. Elemente im Vorder- und/
oder Hintergrund geben dem Bild das
gewisse Etwas.
Selbstporträts
Bitte, bitte nicht mit dem Handy das
eigene Spiegelbild fotografieren und dabei
noch auf das Handy-Display schauen!
Nahezu jede Kamera und jede Handy-App
bietet eine Fernauslöserfunktion: Kame-
ra oder Handy auf festem Untergrund
fixieren, im Sucher den Bildausschnitt
bestimmen, merken, wo man sich später
positionieren muss, Selbstauslöser ein-
schalten, Position einnehmen und dann:
ausprobieren, ausprobieren …
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Weniger ist mehr
Ein unruhiger Hintergrund kann vom
Hauptmotiv ablenken. Schlichte Hinter-
gründe eignen sich am besten, wie z.B.
einfache Mauern oder Wände.
Schatten suchen
Im Schatten ist das Licht gleichmäßiger
und weicher als in der knalligen Sonne. Als
Schattenspender eignen sich z.B. große
Bäume oder Toreinfahrten.
Achtung: glänzende Haut
Falls Ihr keine Sportfotos macht, solltet Ihr
die Gesichter Eurer Models schweißfrei hal-
ten – ggf. mit Puder. Glänzende Gesichter
sehen fast immer einfach nur speckig aus.
Lenkt ab: unruhiger Hintergrund
„Vordergrund macht Bild gesund“
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schön sein
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