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Neben der finanziellen Unterstützung
von tollen Projekten ist mir der persönli-
che Kontakt zu den Kids wichtig. Das ist
eine Form der Wertschätzung, die sie in
ihrem Umfeld sonst selten erfahren.
Und warum fördern Sie gerade Kinder
und Jugendliche?
(Schul-)Bildung ist die Grundlage für
ein eigenständiges und selbstbestimmtes
Leben. Nur so können sich junge Men-
schen ihre (beruflichen) Träume erfüllen.
Ich bin der tiefen Überzeugung, dass jeder
Mensch ganz besondere Fähigkeiten be-
sitzt, die es zu entdecken und zu fördern
gilt. Gerade Jugendliche mit Migrations-
hintergrund oder aus schwierigen sozialen
Verhältnissen benötigen oftmals Hilfe, um
ihren Weg erfolgreich zu bewältigen. Aus
diesem Grund setze ich mich für die Zu-
kunft von Kindern und Jugendlichen ein.
Interview mit Christoph Metzelder
Wie kamen Sie darauf, bereits mit 26
Jahren eine Stiftung zu gründen?
Meine Eltern haben mir schon früh
vermittelt, auch an diejenigen zu denken,
denen es nicht so gut geht. Deswegen
habe ich seit dem Beginn meiner Profi-
karriere unterschiedlichste Hilfsprojekte
und gemeinnützige Organisationen un-
terstützt. Dabei wurde mir immer mehr
bewusst, dass ich ein eigenes Projekt auf
die Beine stellen möchte. Ende 2006
habe ich dann die Christoph Metzelder
Stiftung gegründet.
Warum liegt Ihnen das gesellschaftliche
und soziale Engagement so am Herzen?
Ich versuche das Glück, das ich in mei-
nem bisherigen Leben, vor allen Dingen
als Fußballprofi, erfahren durfte, mit de-
nen zu teilen, denen es nicht so gut geht.
engagiert sein
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