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Atmung und was dabei passiert
Die Lunge selbst hat keine Muskeln. Der
wichtigste Muskel bei der Atmung ist
das Zwerchfell. Es sitzt im Ruhezustand
gewölbt zwischen Brust- und Bauchraum
und durchzieht die Mitte des Körpers.
Bei der Atmung passiert dann Folgendes:
Beim Einatmen zieht sich das Zwerchfell
zusammen und senkt sich dadurch ab in
Richtung Bauchraum. So wird der Brust-
korb weiter und die Lunge muss dieser
Bewegung folgen, sie „wird beatmet“:
durch den entstandenen Unterdruck
weitet sich die Lunge und Luft wird
eingesogen. Beim Ausatmen geschieht es
andersherum, nur passiver: Das Zwerch-
fell löst die Anspannung und wölbt sich
dadurch automatisch nach oben, die Lun-
ge hat weniger Platz und kehrt in ihren
Ausgangszustand zurück.
Teil der Lungenkapazität genutzt werden.
Bei Angst wird es mit der Atmung noch
schlimmer: Wer Angst hat, zieht zumeist
die Schultern hoch und atmet in der so-
genannten Schulteratmung. Das führt oft
dazu, dass die Luftfülle im oberen Bereich
des Körpers ein Gefühl der Bedrängung
verstärkt. (Wer bis hierher aufmerksam
gelesen hat und nachgespürt hat, wohin
der eigene Atem geht, hat nun vielleicht
bereits ein wenig Atemnot …)
Die Bauchatmung hingegen ist der An-
fang einer gesunden Atmung. Wer nun
etwas besorgt ist, dass der eigene Bauch –
entgegen dem Schönheitsideal – mehr
auffällt, dem sei gesagt: „Dickbauchiger“
wird man durch Bauchatmung nicht, nur
entspannter, konzentrierter und langfris-
tig selbstsicherer – das macht insgesamt
schöner.
Gut entspannen – doppelt profitieren
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