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Richtig sitzen – leicht gemacht

Das richtige Sitzen ist natürlich die Grundvoraussetzung für unbeschwerten Fahr­

genuss. Besonders wichtig: die perfekte Höhe des Sattels. Doch wie kann diese

ermittelt werden? Wir stellen euch drei bewährte Methoden vor:

• Die Hügi-Methode: Hierzu muss man barfuß seine normale Schrittlänge messen.

Multipliziert man diesen Wert mit dem Faktor 0,885 erhält man die Sattelhöhe

(gemessen von der Mitte des Tretlagers bis zur Oberkante des Sattels).

• Auch mit einem Winkelmesser, einem Goniometer, kann die richtige Sattelhöhe

bestimmt werden. Der Fahrer sollte in der tiefsten Pedalstellung einen Kniewin­

kel zwischen 27 und 37 Grad haben.

• Am einfachsten ist wohl die sogenannte Fersen-Methode. Hierbei stellt der Fah­

rer im Sitzen seine Ferse auf das Pedal, welches sich am tiefsten Punkt befindet.

Das Knie sollte dabei nun durchgedrückt sein.

Neben der richtigen Höhe des Sattels gibt es noch weitere Möglichkeiten, das Rad

ideal an den eigenen Körper anzupassen. Das beginnt bei der Wahl der richtigen

Rahmengröße, und endet bei der Sitzposition. So sitzen nach sportwissenschaftli­

chen Schätzungen die Hälfte aller Radfahrer zu aufrecht auf dem Drahtesel. Außer­

dem drücken die meisten ihre Arme zu sehr durch, was dazu führt, dass Stöße und

Vibrationen direkt in den Körper weitergeleitet werden. Wer auf Nummer sicher

gehen will, dem sei der Fahrradhändler seines Vertrauens ans Herz gelegt. Denn

fachmännischer Rat ist in diesem Falle sicherlich alles andere als teuer!

Gewappnet für Unfälle

Bei Unfällen kommt es oft vor, dass die Verletzten nicht bei Bewusstsein sind.

In solchen Fällen können individuelle Informationen über die Opfer oft Leben

retten! Das kann ganz klassisch geschehen, beispielsweise mit einem Anhänger,

der einen Zettel mit den relevanten Daten beinhaltet.

Oder man entscheidet sich für die moderneren, allerdings nicht völlig kostenlosen

Varianten: wie Armbänder und Ringe aus Silikon, die mittels Laser beschriftet

werden oder Smartphone-Apps, die Gesundheitsdaten speichern.

• Fahrradhelm-Ring oder Armband: z. B. von RSQ-ID

• Apps: je nach Geschmack und Modell sucht man im entsprechenden App-Store

nach Schlagwort I.C.E. (in case of emergency)

sportlich sein

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