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Um die 100 „Petrol-Heads“ treffen sich also

jedes Jahr im September, um nach einer

gemeinsamen Ausfahrt – die Route ist ge-

heim, navigiert wird nur mit „Roadbook“ –

beim Ausklang vor Phils „Zweibar“ auf

der Rüttenscheider Straße diesen kleinen

Stadtteil zum Mekka von Freunden cooler

Karren werden zu lassen: Da steht der 72er

Ford Granada einträchtig neben Helges

englischem Reliant Scimitar GT von 1974,

von denen in Deutschland weniger als 10

Stück zugelassen sind.

So besonders wie die Teilnehmer auf vier

Rädern sind auch die weiteren Programm-

höhepunkte dieser Veranstaltung: Sind

alle Fahrer mit ihren Maschinen wieder in

Essen angekommen, wird gegen 16.30 Uhr

der PS-Protz gegen den Drahtesel ge-

tauscht. Beim Klapprad-

rennen trennt sich der

Knabe vom Manne,

die Maid vom

Weibe (denn bei

den „Dukes“ fahren

durchaus auch

„Herzoginnen“

mit). Neben

Muskelkraft ist

hier vor allen Dingen Geschick gefragt, um

den kniffeligen Hindernisparcours ohne

Bodenberührung zu durchfahren.

Um 18.00 Uhr wird dann noch mal mäch-

tig Gas gegeben: Im Leerlauf lassen alle

Fahrer eine Minute lang beim „Konzert

der Motoren“ eben diese aufbrüllen – ein

Erlebnis für Ohren und Nase ...

Finanziert wird der ganze Spaß nur

teilweise durch die moderaten Startge-

bühren: Einen guten Teil der Kosten für

Absperrungen, Personal und musikalische

Untermalung – beim Ausklang darf natür-

lich auf Live-Musik nicht verzichtet wer-

den – bringen der Getränkever-

kauf aus Phils „Zweibar“ und

der Verkauf der „Dukes of

Downtown“-Devotiona-

lien ein. Denn Helge,

von Haus aus Illustra-

tor und Grafiker,

hat neben

T-Shirts und

Baseball-

Caps unter

56

weg sein