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Lieber Timo,

die wichtigste Abwehr von Fahrraddieben

ist und bleibt das Fahrradschloss. Leider

gilt als Grundregel, dass Dir als Besitzer ein

Schloss ca. 5 – 10 Prozent des Fahrrad-Neu-

preises wert sein sollte: Will man also ein

Rad für 1.000 Euro für längere Zeit fahren,

sollte man ein zusätzliches Budget von 50 –

100 Euro für das Fahrradschloss einplanen.

Dabei sind die schweren Bügelschlösser

nach wie vor die besten – aber auch hier

Liebe Tante Hilde,

lieber Onkel Manni,

endlich habe ich mein Traum-

fahrrad gefunden und ge-

kauft. Nun habe ich Angst,

dass es anderen auch gefällt

und sofort geklaut wird. Was

tun? Timo (24)

Illustrationen: ©istock.com/ ARTPUPPY, mstay; ©shutterstock.com/mouseadikatz, KERIM

Tante Hilde und

Onkel Manni

Wenn Du mit Deinem Latein am Ende bist: Frag einfach Tante Hilde

und Onkel Manni! Als kompetentes Duo stehen sie Dir mit Rat und

Tat in jeder Lebenslage zur Seite.

solltest Du sowohl einen guten Hersteller

als auch ein gutes Modell wählen. Ketten

und Panzerkabel sind inzwischen beinahe

genauso gut wie Stahlbügel.

Auch wenn es banal ist – Schlösser nützen

recht wenig, wenn sie entweder gar nicht

(„Ich bin ja nur mal eben ...“) oder nach-

lässig, d. h. idiotisch benutzt werden: Ein

Schloss dient ja nicht nur dazu, dass das

Hinterrad am Rahmen bleibt (Wegfahr-

sperre), sondern vor allem dazu, dass das

ganze Rad bleibt, wo es ist. Also: Das Rad an

etwas anderem anschließen, z. B. Laternen-

pfahl! Hierfür sind die benannten Ketten

und Panzerkabel besser als Bügelmodelle.

Man kann sein Fahrrad auch individu-

ell kodieren lassen, was Diebe ebenfalls

abschreckt: Mehr Informationen bietet Dir

hier der Allgemeine Deutsche Fahrrad-

Club (ADFC).

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ratsam