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Workshops und „Opferlamm“

Wer sich für eine aktive Teilnahme an

einem Science Slam entscheidet, wird von

Julia Offe und ihrem Team nicht allein ge-

lassen. Sie bieten Workshops an, mit denen

sich zukünftige Slammer auf ihren Auftritt

vorbereiten können. Die wichtigsten Tipps,

die sie dabei mit auf den Weg bekommen:

Konzentriert Euch auf einen wichtigen

Aspekt Eures Projektes, erklärt, warum

dieser Euer persönliches Interesse geweckt

hat, und vor allen Dingen, nicht von den

Folien ablesen, freies Sprechen ist Trumpf!

Ratschläge, die sicher auch schon dem

einen oder anderen Referat in der Schule

oder an der Uni weitergeholfen hätten …

Bevor es mit dem Wettbewerb losgeht, wird

ein „Opferlamm“ in die Arena geschickt –

häufig ein erfahrener Slammer, der das

Publikum anheizt. Im Gegensatz zu

den Wettbewerbsteilnehmern spricht

er allerdings nicht über ein eigenes

Forschungsthema und muss sich am Ende

seines Vortrags auch nicht dem Urteil der

Zuschauer stellen. Diese entscheiden dann

zumeist per „Applausometer“, wer sich am

Ende des Abends als Sieger fühlen darf.

Richtige Verlierer allerdings gibt es nicht:

Die Wissenschaftler dürfen sich darüber

freuen, ihre Arbeit, die sonst nur im Rah-

men von Prüfungen von maximal fünf bis

sechs Personen wahrgenommen wird, vor

300 geneigten Zuhörern zu präsentieren.

Und das Publikum hat an so einem Abend

Einblicke in wissenschaftliche Themen,

mit denen es sonst nie in Berührung

gekommen wäre, und – ganz elementar –

jede Menge Spaß.

|

Fotos: ©ThorstenKamps, ©TimoHüttich

Web:

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www.scienceslam.de

Hier findet Ihr Termine und

Tickets für Science Slams in

Eurer Nähe, Kontaktinfos für

zukünftige Nachwuchsslam-

mer und vieles mehr

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