ORANGE 2-2014
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häufig in regulären Uni-Vorlesungen der

Fall ist, wegdöst, mit dem Handy spielt

oder schlicht und ergreifend gelangweilt

den Raum verlässt.

Star Wars und SpongeBob als wissen-

schaftliche Hilfskräfte

Da muss man bzw. frau tief in die meta-

phorische Trickkiste greifen: „Strategische

Allianzen“ aus der Wirtschaftswissenschaft

machen auf einmal Sinn, wenn sie anhand

von Star Wars erklärt werden (Darth Vader

als Hedgefonds-Manager und ruchloser

Businessmogul leuchtet sofort ein, oder?).

Auch SpongeBob im Bierrausch erscheint

als Metapher für „angeregte Zustände“

in der Experimentalphysik durchaus

angebracht.

wuchswissenschaftler haben 10 Minuten

Zeit, ihre Bachelor-, Master- oder Doktor-

arbeit vorzustellen, mit allen möglichen

Mitteln. Von der klassischen PowerPoint-

Präsentation über ausgefallene Requisiten

bis zum Live-Experiment – erlaubt ist, was

dem Verständnis, vor allem aber der Unter-

haltung dient.

Diese Erfahrung hat auch Julia Offe in

den letzten Jahren gemacht: Die Akzep-

tanz eines Vortrags hängt nicht etwa vom

Thema ab. Wichtig ist vielmehr die Art

und Weise der Präsentation. Die Wissen-

schaftler stehen vor der schweren Aufgabe,

komplizierte und komplexe Sachverhalte

einem Laienpublikum auf allgemeinver-

ständlichem Niveau zu vermitteln. Und

zwar ohne dass dieses, wie das leider so

leben

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