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„The Big Bang Theory: Live on stage!“ –

so oder so ähnlich könnte er lauten, der

Untertitel für eine Veranstaltungsreihe, die

in den letzten Jahren rasanten Zuwachs

verzeichnen konnte: Science Slams gibt es

mittlerweile deutschlandweit und sie be-

geistern immer mehr Zuschauer. Ähnlich

wie beim Poetry Slam wird hier jungen

Wissenschaftlern eine Plattform gegeben,

ihr „Werk“ – oder vielmehr ihr Forschungs-

gebiet – innerhalb von 10 Minuten einem

Live-Publikum vorzustellen. Und so ein

bisschen fühlt man sich dann schon

erinnert an die US-Sitcom „The Big Bang

Theory“, wenn Typen in Karohemden von

Lasern, Teilchenbeschleunigern oder dem

Paarungsverhalten von Hodenknacker-

fischen berichten. Was sie aber vor allem

mit Sheldon, Leonard und Co. gemeinsam

haben: Leidenschaft für ihre Wissenschaft

und die Fähigkeit, ihr Publikum zum

Lachen zu bringen.

Science Slam – „Made in Germany“

Angefangen hat alles im Jahr 2006 mit ei-

nem ersten Science Slam in Darmstadt, rich-

tig Fuß fasste das Format zwei Jahre später

im Haus der Technik in Braunschweig. Zu

diesem Zeitpunkt wurde auch Julia Offe auf

das „wissenschaftliche Kurzvortragsturnier“

aufmerksam. Nach demMotto „raus aus

dem Elfenbeinturm, rauf auf die Bühne“

organisiert die Molekularbiologin seit 2009

bundesweit Science Slams.

Das Prinzip ist dabei noch immer das aus

dem Jahr 2006: Studierende und Nach-

Foto: ©photocase.de/simosg

Bäng

goes the theory

Wissenschaft mit hohem Spaß-Faktor: Beim

Science Slam

präsentieren Nachwuchsforscher ihre Projekte in Kneipen,

Kinosälen oder Theatern. Auf total unwissenschaftliche

Art und Weise.

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leben