ORANGE 2-2013 - page 31

Die Firma „Titus“ ist den allermeisten Skatern in Deutschland ein
Begriff. Firmengründer Titus Dittmann brachte das Skateboarding
nach Deutschland, er gilt europaweit als ein Pionier dieses Sports.
Weniger bekannt ist sein soziales Engagement. Unter dem Namen
„skate-aid“ hilft die Titus-Dittmann-Stiftung in vielen Krisenlän-
dern der Welt, Kindern durch Skateboard-Projekte Lebensfreude,
Orientierung und Halt zu bringen. Ständig ist Dittmann bemüht,
skate-aid bekannter zu machen, Spenden zu sammeln und Helfer zu
begeistern. Eine kreative, optimistische und verdammt coole Sache,
die wir vom Team ORANGE unterstützen wollen.
bretts erlebt. Denn Skateboarding kennt
weder Grenzen noch Krieg, Hautfarbe
oder Hass, arm oder reich: Skateboarding
verbindet und wirkt insbesondere in der
Orientierungsphase bei Jugendlichen
extrem sinn- und identitätsstiftend.“ So
Dittmann auf der skate-aid-Homepage.
Was genau macht skate-aid?
skate-aid unterstützt weltweit Projekte,
sie heißen z.B. Grünhelme e.V., Sentinel
Boardriders, Skateistan, Skateboarding
Society of Kenya, Münsterland Rollsport
e.V. oder MylifE. Und dies ist nur eine
Auswahl. Das Prinzip dieser Projekte ist
immer das gleiche: Kinder- und Jugendhil-
fe durch ganz konkrete Taten. Skateparks
werden gebaut, in den verschiedensten
Ländern, auf den verschiedensten Konti-
nenten, weil es immer funktioniert, weil
Titus Dittmann ist ein erfolgreicher Un-
ternehmer, der sich aus der von ihm ge-
gründeten Firma zurückgezogen hat, um
sich ganz seiner Stiftung zu widmen, der
Titus-Dittmann-Stiftung. Sein langer Weg
führte von einem kleinen Ladenlokal
über die Eröffnung des ersten deutschen
Outdoor-Skateparks und das Ausrich-
ten zahlreicher Skate-Events bis hin zur
Gründung seiner eigenen Firma. In den
1980er Jahren half Dittmann sogar dabei,
die Skateboard-Szene der damaligen DDR
aufzubauen, indem er gemeinsam mit
anderen Begeisterten Skateboards und
Zubehör über die Grenze schmuggelte.
Dittmann, von Hause aus Sportlehrer, ist
der Überzeugung, dass Skateboarding
ein Weg sein kann, Kindern und Jugend-
lichen zu helfen, sie zu erreichen und zu
stützen. „Seit über 30 Jahren dreht sich
bei mir alles ums Skateboarding. Dabei
haben meine Mitstreiter und ich von
Anfang an die enorme Kraft des Roll-
engagiert sein
31
1...,21,22,23,24,25,26,27,28,29,30 32,33,34,35,36,37,38,39,40,41,...68
Powered by FlippingBook