ORANGE 1-2015
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Fotos: ©WDR/Bettina Fürst-Fastré

Filipowski, der nach seinen Anfängen

beim Bürgerfunk und Studentenradio

erst bei 1LIVE und jetzt mittlerweile bei

Funkhaus Europa (WDR) und N-JOY

(NDR) zu hören ist.

zwar durch den Verkehrsservice. Egal was

du hörst – sobald der ARI-Piepser kam, war

erstmal Feierabend. Und das wollte ich auch

mal machen …

Lokalradio fand ich blöd und boring – also bin

ich ab zum Campusradio. Wo darf man sonst

so früh schon live senden und live Fehler

machen?

Was war das Wichtigste, was du beim Cam-

pusradio gelernt hast?

Ich habe Radiobasics und Live-Radiomachen

gelernt. Das erste Mal Nervenkitzel, „on air“

zu gehen ... das war schon toll.

Ansonsten habe ich früh gelernt, im Team

zu arbeiten – weil, wenn alle ehrenamtlich

unterwegs sind, dann muss man anpacken.

Engagement und auch das Gefühl, alles auf

den Sender zu bringen, wenn es handwerk-

lich gut gemacht ist, das war auch toll.

Sebastian Filipowski ohne Radio – was wäre

passiert?

Also ohne Radio hätte ich nicht diesen tollen

Nickname Flipper, der bei 1LIVE in der

Gerade noch beim Campusradio,

jetzt bei uns auf der Showbühne:

Radiomoderator (u. a. Funkhaus

Europa, YOU FM) Sebastian Fili-

powski im Kurzinterview

Sebastian, wie bist du zum Radio gekom-

men?

Ich bin durchs Campusradio zum Radio ge-

kommen. Okay, also eigentlich fand ich es als

kleines Kind schon faszinierend, dass jemand

die Macht hat, alle Kassettenrekorder in NRW

auf einmal zum Stillstand zu bringen –

und

Aber auch im „Backend“ der Sender

tummeln sich ehemalige Mitglieder di-

verser Campusradios als Redaktionsleiter

und -leiterinnen, freie Mitarbeiter oder

in der Ressortleitung. Zwar gibt es auch

die Möglichkeit, Journalismus zu stu-

dieren oder über ein Volontariat in den

30

leben