ORANGE 1-2015
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Zugegeben, der Begriff „Hochschul-

funk“ klingt ungefähr so sexy wie das

Wort „Kompressionsstrümpfe“. Was sich

hinter dem Begriff allerdings verbirgt,

ist alles andere als angestaubt. Hier wird

gespielt, was gefällt – und zwar denen,

die es auch hören.

Egal ob Bayern oder Thüringen – in

(fast) allen Bundesländern gibt es mitt-

lerweile studentisches Radio, sei es als

Teil des Bürgerfunks, sei es mit eigener

Sendefrequenz. So unterschiedlich wie

ihre Macherinnen und Macher sind

auch die Profile der einzelnen Sender:

Der eine steckt noch in den Kinder-

schuhen und besticht durch charmante

Unbedarftheit, der andere ist bereits

hoch professionell aufgestellt und kann

jedem öffentlich-rechtlichen Sender das

Wasser reichen. Was den Programmen

der Sender gemein ist, ist der lokale Be-

zug: Neben Hochschulnachrichten sind

vor allen Dingen die Veranstaltungshin-

weise und Reportagen interessant. Denn

die Uniradio-Macherinnen und Macher

haben eine ziemlich genaue Kenntnis

ihrer Zielgruppe – nämlich sich selbst.

Foto: ©photocase.de/xxx

Independent, alternativ und am Puls der Zeit: Beim Uniradio

machen Twenty-Somethings Musik für ihre Generation.

Das rockt nicht nur auf dem Campus …

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leben