ORANGE 1-2014 - page 58

Liebe Johanna, zu allererst solltest Du
Dir niemals zu viele Termine auf einen
Tag legen. Wer am Ende des Tages keine
Lust mehr hat, zu reden, hinterlässt sehr
wahrscheinlich nicht den Eindruck eines
Traummitbewohners. Wenn es für den Ter-
min einen vorgegebenen Zeitrahmen gibt,
solltest Du außerdem lieber etwas mehr
Zeit einplanen – vielleicht gibt es am Ende
des Termins noch offene Fragen.
Auf jeden Fall sollte man sich vor dem
Termin die Handynummer von einem
der Mitbewohner geben lassen, falls Dir
kurzfristig etwas dazwischenkommt und der
Termin verschoben werden muss.
Während des Castings gilt es sich von den
Mitbewerbern abzusetzen – spannende
und angeregte Gespräche helfen dabei,
also zeige hier Initiative! Versuche Anknüp-
fungspunkte zu finden und finde heraus,
ob Ihr auf einer Wellenlänge seid. Bei der
Besichtigung der Zimmer lohnt es sich,
genau hinzugucken: Sie verraten eine gan-
ze Menge über die Bewohner!
Auf Bestechungsmaterial für die WG soll-
test Du lieber verzichten, das kann schräg
aufgenommen werden. Genauso komisch
kann es wirken, wenn Du Deine Eltern,
die beste Freundin oder den Partner mit-
bringst – schließlich will die WG Dich ken-
nenlernen, andere Personen stören da nur
oder lassen Dich unselbstständig aussehen.
Liebe Tante Hilde,
lieber Onkel Manni,
ich suche ein WG-Zimmer –
bei so vielen Mitbewerbern gar
nicht einfach! Wie kann ich
beim WG-Casting einen guten
Eindruck hinterlassen?
Johanna (20)
Illustrationen: ©istock.com/GeorgePeters, mikessss, scotellaro, AdolfoMedina
Tante Hilde und
Onkel Manni
Wenn Du mit Deinem Latein am Ende bist: Frag einfach Tante Hilde
und Onkel Manni! Als kompetentes Duo stehen sie Dir mit Rat und
Tat in jeder Lebenslage zur Seite.
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ratsam
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