ORANGE 1-2014 - page 52

Kaum ein Raucher kann sich so ganz
genau erinnern, wie und warum er zum
Raucher wurde. Da waren vielleicht die
Freunde, die auch alle geraucht haben,
der Stress in der Schule oder das Gefühl
von Unabhängigkeit und Rebellion, das
einen beschlich, wenn man heimlich, weit
aus dem Kinderzimmerfenster gelehnt,
am Glimmstängel zog.
Doch irgendwann kommen die meisten
Raucher an einen Punkt, an dem sie sich
mit dem Gedanken beschäftigen, einen
Schlussstrich unter ihr lasterbehaftetes
Dasein zu ziehen. Nur leider ist das oft
leichter gesagt als getan. Aber warum
eigentlich?
Der Kopf raucht mit ...
Rauchen ist eine Sucht – das wissen wir
alle. Doch was das konkret bedeutet,
sollte man sich unbedingt noch einmal
vor Augen führen, will man diese Sucht
besiegen.
Da ist zum einen die körperliche Abhän-
gigkeit, in die sich Raucher begeben.
Schuld daran ist vor allen Dingen das
böse Nikotin, ein pflanzlicher Giftstoff,
der ungemein starke Wirkung auf den
menschlichen Organismus hat. Dieser
muss sich allerdings erst einmal an das
Nikotin gewöhnen. Wohl kaum jeman-
dem schmeckte die allererste Zigarette,
denn unser Körper wehrt sich gegen die
Foto: ©photocase.de/cw-design
Er führt die Top Ten der guten Vorsätze an, bei manchen Menschen
gleich mehrere Jahre hintereinander, der Satz: „Ich höre auf zu rau-
chen.“ Doch oft ist es nicht nur der innere Schweinehund, der einen
bei der Glimmstange hält und die Zukunft als Nichtraucher vermas-
selt. Wir geben euch Infos und Tipps, wie auch Ihr den „Ausstieg“
schaffen könnt.
Endlich
frei!
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ratsam
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