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sogenannten „Flow“, ein berauschendes
Gefühl, oder gar ein „Runner’s High“, ein
angeblich vollkommenes Glücksgefühl.
Dafür muss man sich allerdings schon
deutlich mehr fordern als nur locker vor
sich hin zu traben.
Loslaufen? Loslaufen!
Die harten – aber doch ausgesprochen
erfreulich – Fakten wären also geklärt.
Aber: Wissen ist das eine. Handeln ja
immer doch noch was anderes. Wie also
kommt man in Schwung?
Auf den nächsten Seiten haben wir
Motivierendes und Praktisches aufgelistet,
damit auch Ihr bald von diesen wunder-
baren Tatsachen profitieren könnt.
abgebaut: Wer also einen allzu stressigen
Alltag hat – und das trifft heutzutage auf
viele von uns zu –, dem hilft Laufen beim
Stressabbau.
… & Geist – fröhlicher leben
Wer lange Zeit stark unter Stress steht, lei-
det eher unter depressiven Verstimmun-
gen oder bekommt sogar eine Depressi-
on. Auch hierbei hat sich Laufen bewährt
(und zeigt ähnliche Effekte wie Antide-
pressiva), ebenso wie bei Angstzuständen.
Für viele ist es allein die Erfahrung, dass
sie es überhaupt schaffen, eine gewisse
Strecke zu laufen, oder dass sie immer
besser werden, die einen großartigen
Effekt aufs Selbstbewusstsein hat. Und
allein dadurch schon eine gehörige
Verbesserung bewirkt. Voraussetzung ist
hier allerdings, dass die Art der Bewegung
einem liegt und man nicht wegen even-
tueller Anlaufschwierigkeiten von den
vielleicht Mitlaufenden aufgezogen wird.
Außerdem scheint unter der körperlichen
Belastung ein bestimmtes Areal des Ge-
hirns „heruntergefahren“ zu werden, und
zwar ein Teil, der für das Nachdenken zu-
ständig ist. Grübeln während des Joggens
ist also so gut wie gar nicht möglich – das
sorgt für bessere Stimmung.
Zusätzlich werden beim Laufen auch
noch sogenannte „Glückshormone“
freigesetzt – noch bessere Stimmung.
Manch einer oder eine erlebt gar den
sportlich sein
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