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über den Teller- beziehungsweise den
Rand ihrer Gitarre schauen, bekommen
Ralf und André durch den Betrieb die
Möglichkeit, in der angegliederten Musik-
schule einmal wöchentlich Unterricht auf
einem anderen Instrument zu erhalten.
Und zwar während der regulären Arbeits-
zeit. André probiert derzeit die Trompete
aus. Und lernt so ganz nebenbei auch, No-
ten zu lesen. Denn als Gitarrist hat er bis-
her nur Akkorde und Harmonien gespielt.
Im Anschluss an die täglichen acht Stun-
den Unterricht, in denen neben Musik-
theorie und Instrumentenkunde natürlich
auch kaufmännisches Handwerkszeug wie
Rechnungswesen gelehrt wird, standen
bei ihm Wanderungen, Ski- und Schlitten-
fahrten sowie der gelegentliche Besuch
im „Wolpi“, der örtlichen „Kneipe um die
Ecke“ auf dem Programm.
Apropos Unterricht und Weiterbildung:
Damit die Azubis musikalisch auch mal
Fotos: Arnd Drifte
Steckbrief:
Ausbildung zum/zur Musikfachhändler/-in
Geeignet für:
kommunikationsfreudige
Musikfans mit ausgeprägter Dienstleister-
und Servicementalität und einem mittleren
Schulabschluss oder Abitur in der Tasche.
Ausbildungsart:
3-jährige Ausbildung in
Betrieb und Berufsschule, im zweiten
Lehrjahr Blockunterricht an der Staatlichen
Berufsfachschule für Musikinstrumenten-
bau in Mittenwald (Bayern).
Besonderheit:
Es gibt keine Zwischenprü-
fung, sondern eine „gestreckte Abschluss-
prüfung“. Bereits am Ende des zweiten
Lehrjahrs wird ein Teil der Prüfungen
abgelegt. Im dritten Lehrjahr steht das
Wahlfach (Instrumente, Musikalien oder
Tonträger) im Mittelpunkt. Am Ende der
Ausbildung ist dann der Rest der Abschluss-
prüfungen zu absolvieren.
Verdienst während der Ausbildung:
1. Ausbildungsjahr: 549,00 bis 679,00 Euro
2. Ausbildungsjahr: 594,00 bis 765,00 Euro
3. Ausbildungsjahr: 706,00 bis 862,00 Euro
Weitere Infos im Web:
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berufenet.arbeitsagentur.de
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