T
terminiert
R
realistisch
Auch wenn man wahnsinnig ehrgeizig ist –
das gesteckte Ziel muss erreichbar sein,
das heißt „realistisch“. Sonst wird der gan-
ze Plan recht flott von Versagensängsten
zunichte gemacht: man ahnt schon, dass
man das Ziel nicht erreichen kann.
Am Beispiel: „Ich will in der nächsten
Woche 30 Minuten am Stück joggen“ (aus
dem Munde von jemandem, der bis jetzt
vollkommen unsportlich war), oder „in 2
Monaten möchte ich wieder in meine alte
Hose passen“ (diese hat man zuletzt vor
3 Jahren und mit 15 Kilo weniger auf den
Hüften getragen). Dass solcherlei Ziele zu
Blockaden führen ergibt sich zwangsläu-
fig. Denn der innere Zweifler wird jegliche
Aktivität in Richtung Joggen bestreiken.
Jedes Ziel muss auch bezogen auf den Zeit-
raum klar festgelegt werden. In unserem
Beispiel vielleicht „Ich will in 12 Wochen
30 Minuten am Stück joggen können!“
Sinnvoll ist es zumeist, wenn auch die Zwi-
schenschritte nach dieser Methode festge-
legt werden. In unserem Fall zum Beispiel:
Was will ich in einer Woche können?
Besonders wichtig ist es, das Erreichen
der einzelnen Zwischenschritte schriftlich
festzuhalten. Ist ein Ziel einmal so ausge-
arbeitet, klappt es zumeist auch mit der
Motivation und dadurch auch mit dem
Erreichen.
Für manche dieser Kriterien muss man
sich vorher in Bezug auf sein Ziel informie-
ren. Im Fall des Laufens empfiehlt es sich
beispielsweise erst einmal zu recherchie-
ren, was Fachleute in welcher Zeit für er-
reichbar halten, was Experten Anfängern
empfehlen. Das kann man im Internet
recherchieren, in unserem Beispiel unter
dem Stichwort „Lauftraining“. Auch beim
Thema Abnehmen gilt es auf Fachleute zu
hören: damit man nicht erst schnell viel
und dann immer weniger abnimmt, um
danach wieder (schneller) zuzunehmen –
„jo! jo!“ werden da die Erfahrenen unter
Euch sagen.
Wer keine Lust auf eigene Recherche hat,
besucht einfach einen unserer Gesund-
heitskurse. Da finden Eure Fragen immer
ein offenes Ohr. Und das Expertenwissen
ist von vornherein inklusive.
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eigentlich nur eines ist, das von außen
vorgegeben wird. Wenn alle Bekannten
joggen, fühlt man sich möglicherweise
genötigt, dasselbe auch zu tun. Für einen
selbst könnte aber genau diese Sportart
langweilig sein oder man findet, dass das
z.B. „Jogger-Sein“ eben gar nicht zu einem
passt. Hat man jedoch keine eigene,
innere Motivation, wird es ausgesprochen
schwierig, das Ziel zu erreichen.
Ob etwas „akzeptabel“ ist, hängt auch
damit zusammen, ob es für einen selbst
überhaupt erreichbar ist. Aber das ist fast
schon das „R“ in „S.M.A.R.T.“
Es muss also eine spezifischere Zielsetzung
her, z. B. „Ich will durch Joggen sportli-
cher werden!“
Tipp:
Wer sich nicht allein auf den Weg machen
will, kann mit Hilfe der S.M.A.R.T.-
Methode genug Motivation erlangen,
um sich zu einem unserer Kurse (siehe
Seiten 4 – 7) anzumelden, diesen auch
tatsächlich durchzuhalten und danach
das Gelernte im Alltag anzuwenden.
Foto: ©photocase.de/Steph-anie.
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