Man sieht es, die Farben der Wände
unserer Wohnstätten erschaffen bestimm-
te Atmosphären. Was man aber nicht
unbedingt sofort wahrnimmt: Diese Farben
haben auch eine große Wirkung auf unser
körperliches und geistiges Wohlbefinden.
Farben beeinflussen unser Wohlbefinden
mehr, als man zunächst annehmen würde.
Das gilt für unsere gesamte Umgebung –
die Räumlichkeiten im Privaten oder beim
Job. Ihnen werden Fähigkeiten nachgesagt,
wie die, den Appetit zu steigern, die Krea-
tivität zu fördern und sogar den Blutdruck
zu senken.
Grundsätzlich gilt: jede Farbe hat ihre be-
sondere Wirkung. Die größte Rolle spielen
dabei der Helligkeitsgrad einer Farbe und
die Farbtemperatur.
Helligkeitsgrad:
Klein oder groß? Niedriger oder höher?
Mit der Hilfe von Farben kann man in den
eigenen vier Wänden geradezu Architekt
sein. Durch einen hellen Anstrich beispiels-
weise wirken die Wände „weiter weg“ als
durch einen dunklen Ton an der Wand.
Daher wirkt die helle Decke eines Raumes
höher als eine dunkel gestrichene.
Rechts ein paar weitere Tipps zur Raumge-
staltung durch Farb-Helligkeit.
Farbe bekennen
Was gäbe es nicht alles zu sagen über Farben und Wohlbefinden.
Farbiges Licht wird in der Lichttherapie eingesetzt, die mehrfarbige
Ernährungsweise hat eine wichtige Bedeutung in der chinesischen
Medizin. Am auffälligsten sind aber immer noch: die Farben in Eu-
ren Wohnungen und Häusern. Ein kurzer Überblick in ORANGE .
Helle Farbtöne wirken leicht und
freundlich. Sie schaffen einen Ein-
druck von Weite und lassen jeden
Raum größer erscheinen – so sind
sie auch bestens für kleine Räume
geeignet.
Dunkle Farben wirken umschließend
und begrenzend, und können Gemüt-
lichkeit und ein Gefühl von Geborgen-
heit vermitteln. Außerdem verkleinern
dunkle Farbtöne Räume optisch, daher
sind sie vor allem gut für große und
weite Räume geeignet. Man sollte aller-
dings die Decke in einem helleren Ton
belassen, damit die dunkle Farbe nicht
zu aufdringlich wird.
Wenn man dunklen Wänden helle und
kräftige Farben gegenüberstellt wirken
letztere noch leuchtender und kräfti-
ger – auch das kann eine sehr schöne
Atmosphäre schaffen.
Foto: ©photocase.de/Marquis de Valmont; Illustration: Sarah Gertzen
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