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»Vor 25 Jahren waren die Gelenke steifer, Sehnen und Bänder verkürzter, die

Muskeln viel zu einseitig beansprucht, mein ganzer Körper war wesentlich

unkoordinierter als heute.«

Vita

Geboren 1933 in Darmstadt. In der Jugend aktiver

Schwimmer und Wasserballer, später dann Waldläufer.

Als Lehrbeauftragter und Lehrgangsleiter des Hessischen

Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes e. V. im

Versehrten- und Behindertensport engagiert. Gründer et-

licher Gruppen im Schwimm- und Herzsport (z. B. Sport

nach einem Herzinfarkt), der Freizeitbreitensportgruppe

für Behinderte oder der Blindentandemgruppe in Darm-

stadt. Diplom als Sportleiter im Behindertensport an der

Sporthochschule Köln.

ATribute to Gerhard Hennige

»Trotz mehr als 40 Jahren Waldlauf war ich mit Ende 50

ziemlich steif. Mein Freund Gerhard Hennige war zu der

Zeit am Hochschulsportzentrum der TU Darmstadt tätig.

Dort leitete er auch eine »Kult-Turnstunde«, zu der regel-

mäßig um die 80 Darmstädter kamen und in der Halle

auf dem Boden turnten. Da habe ich auch mitgemacht,

und das war für mich der Anfang meines eigenen Pro-

gramms.«

Wer ist Gerhard Hennige?

Bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt ge-

wann Hennige zwei Medaillen für die Bundesrepublik:

In seiner Spezialdisziplin 400 Meter Hürden wurde er

Zweiter, mit der 4-mal-400-Meter-Staffel wurde er Dritter.

Bis 2004 war der Diplom-Sportlehrer danach als haupt-

amtliche Lehrkraft am Hochschulsportzentrum der TU

Darmstadt tätig. Daneben betreute er Ende der 1990er-

Jahre als Konditionstrainer den Formel-1-Weltmeister

Michael Schumacher.

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