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03|2014

Aspirin, Blutdrucksenker, Diabetes-

mittel, Beta-Blocker und noch eini-

ges mehr: Viele Menschen nehmen

regelmäßg mehr als ein Präparat ein.

Die Gefahr von unerwünschten Arz-

neimittelwirkungen ist dabei nicht zu

unterschätzen.

Kennen Sie das? Über den Tag hinweg

benötigen Sie mehrere Medikamente,

die Sie sich mittlerweile schon prak-

tischerweise vorsortiert bereitlegen?

Können Sie ganz genau sagen, wel-

che Medikamente Sie einnehmen?

Man nimmt an, dass in Deutschland

bis zu 20 Prozent der internistischen

Notfalleinweisungen in Krankenhäu-

ser durch unerwünschte Arzneimittel-

effekte verursacht werden.

Ideal wäre es, wenn Ihr Arzt und – im

Falle eines Falles – die Kliniken detail-

lierte Informationen über Ihre Medi-

kamente hätten und auf einen Blick

sehen könnten, was genau Sie einneh-

men müssen.

Leider darf bisher die dafür vor-

gesehene und bestens geeignete

elektronische Gesundheitskarte aus

Datenschutzgründen nicht verwendet

werden. Wir möchten Ihnen deshalb

eine andere Lösung anbieten.

Alles auf einen Blick –

der Arzneimittelpass

Der Arzneimittelpass der BKK vor

Ort ist ein Formular für einen Medi-

kationsplan nach den Vorgaben der

Arzneimittelkommission der deut-

schen Ärzteschaft.

Sie sollten den Pass sorgfältig aus-

füllen und bei sich führen. Bei je-

dem Arztbesuch oder beim Kauf von

Arzneimitteln kann der Arzt oder

Apotheker anhand der Angaben in

Ihrem Pass mögliche Wechselwir-

kungen überprüfen. Die Nutzung des

Arzneimittelpasses ist natürlich frei-

willig – aber wirklich sinnvoll für Ihre

Gesundheit.

In den Arzneimittelpass sollen stets die aktuell

angewendeten Arzneimittel eingetragen

werden. Dies beinhaltet:

„

vom Arzt verschriebene Arzneimittel

„

selbst in der Apotheke gekaufte Arzneimittel

„

Nahrungsergänzungsmittel, die auch unerwünschte

Wechselwirkungen verursachen können

Weiterhin besondere, bei der Arzneimittel-

therapie zu berücksichtigende Situationen:

„

Schwangerschaft

„

Stillzeit

„

Nierenersatztherapie (Dialyse)

„

Allergien

„

Unverträglichkeiten

„

Verzehr von Grapefruit

(oder anderen Lebensmitteln, die die

Wirkung von Arzneimitteln beeinflussen können)

Den Pass können Sie ganz einfach über unsere

Homepage

www.bkkvorort.de

abrufen,

herunterladen und ausdrucken

2270

WEBCODE

Oder Sie rufen einfach bei unserer kostenlosen

Servicehotline zur Arzneimittelberatung an:

0800 588 89 70

Hier können Sie den Pass bestellen und sich zu

Arzneimitteln, Wirkstoffen oder Rabattverträgen

beraten lassen.

Oder Sie wenden sich per E-Mail an uns:

arzneimittel@bkkvorort.de

© photodisc/Jeffrey Hamilton