Inform 3 / 2014
Table of Contents Table of Contents
Previous Page  20 / 32 Next Page
Basic version Information
Show Menu
Previous Page 20 / 32 Next Page
Page Background

Wir stellen Ihnen in den nächsten Aus-

gaben die Neuerungen vor. In dieser

Ausgabe starten wir mit einer Übersicht

über die zu erwartenden finanziellen

Verbesserungen. Noch ein wichtiger

Hinweis: Ihre bisherigen Leistungen

werden automatisch und ohne geson-

derten Antrag erhöht beziehungswei-

se umgestellt. Unser Versprechen: Wir

kümmern uns!

Die Verbesserungen orientieren sich an

der Preisentwicklung seit der letzten Er-

höhung im Jahre 2012: Um 4 Prozent

sollen alle Leistungen angehoben wer-

den, sowohl Pflegesachleistungen und

Pflegegeld als auch die Verhinderungs-/

Tages-/Kurzzeit- und stationäre Pflege.

Dies gilt auch für die zusätzlichen Be-

treuungsleistungen bei Demenz. In der

Pflegestufe II zum Beispiel gibt es dann

statt 1.100 Euro für Pflegesachleistun-

terungen und andere Anpassungen an

die häusliche Pflegesituation finanziell

endlich besser unterstützt.

Wir werden Sie in den nächsten Aus-

gaben über die weiteren Inhalte des

Pflegestärkungsgesetzes informieren.

Hier schon mal eine Vorschau der The-

men:

„

ambulante Pflege

„

Betreuungs- und

Entlastungsleistungen

„

zusätzliche Leistungen der

Pflegeversicherung

„

stationäre Pflege

Ab dem 1. Januar 2015

tritt der erste Teil des Pflegestärkungsgesetzes in Kraft

und bringt zum Teil erhebliche finanzielle Verbesserungen und neue Leistungen für

den pflegebedürftigen Kunden und sein Umfeld mit sich.

gen 1.144 Euro, das Pflegegeld steigt

von 440 Euro auf 458 Euro.

Die zusätzlichen Leistungen für demen-

ziell erkrankte Personen, die erst 2013

eingeführt wurden (unter anderem Pfle-

gegeld und Pflegesachleistungen), wer-

den um rund 2,7 Prozent angehoben.

Gleichzeitig ist vorgesehen, dass sie in

der Pflegestufe 0 neben der Verhinde-

rungspflege künftig für Tages-/Nacht-

pflege bis zu 231 Euro und für Kurzzeit-

pflege bis zu 1.612 Euro erhalten.

Die Zuschüsse für Pflegeverbrauchsmit-

tel (zum Beispiel Bettschutzeinlagen)

werden von 31 Euro auf 40 Euro (+ 30

Prozent) und der (Höchst-)Zuschuss für

wohnumfeldverbessernde Maßnahmen

von derzeit 2.557 Euro auf 4.000 Euro

(+56 Prozent) steigen. Damit werden

Umbaumaßnahmen wie Rollstuhlram-

pen, begehbare Duschen, Türverbrei-

20

Das Pflegestärkungsgesetz

© istockphoto/Yayasya