Inform 2 / 2016
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Impressum

Herausgeber:

VIACTIV

Universitätsstraße 43

44789 Bochum

Kontakt:

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Mo.–Fr. 07.30–18.00 Uhr

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inform@viactiv.de

Verantwortlich im Sinne

des Pressegesetzes:

Reinhard Brücker,

Vorstandsvorsitzender der

VIACTIV

Redaktion:

Monika Hille, Presse-

und Öffentlichkeitsarbeit

der VIACTIV

Konzept und Gestaltung:

Anders Björk GmbH, Lübeck

www.bjoerk.de

Druck: Eversfrank Druck

GmbH & Co. KG, Preetz,

www.frankdruck.de

Erscheinungsweise:

vierteljährlich

Gesamtauflage: 490.000

Bezugspreis ist im Mit-

gliedsbeitrag enthalten.

Die im Magazin veröffent-

lichten Anzeigen dienen der

Finanzierung des Magazins

und stellen weder ein

Leistungsangebot noch die

Meinung der VIACTIV dar.

Die Daten der Gewinnspiel­

teilnehmer werden von der

VIACTIV gespeichert.

Titel: © franckreporter / istock

Liebe Leserinnen und Leser,

heute lade ich Sie zum letzten Mal an dieser

Stelle herzlich zum Lesen ein. Nach so vielen

Jahren inform in bestem Magazin-Design ha-

ben wir uns entschlossen, unsere – Ihre – Mit-

gliederzeitschrift in die Obhut echter und er-

fahrener Tageszeitungsmacher zu übergeben.

Es fällt nicht leicht sich von Altbewährtem zu

trennen, zumal diese inform beim letzten Ran-

king der Krankenkassenzeitschriften Platz 2 be-

legte. Trotzdem möchten wir als VIACTIV auch

hier neue Wege gehen. Wir sind wirklich sehr

gespannt wie unsere neue »Zeitung«, die Ende

Dezember Premiere hat, bei Ihnen ankommt.

Auf den Seiten 8 und 9 können Sie sich schon

einmal neugierig machen lassen.

Gröhe verteilt »geklaute« Geschenke

Für die gesetzlichen Krankenkassen stehen

zum Wahljahr 2017 wieder jede Menge Neu-

erungen auf dem Plan. Diesmal sollen 1,5

Milliarden Euro aus der Reserve des Gesund-

heitsfonds lockergemacht werden. Union und

SPD wollen mit diesen einmaligen zusätzlichen

Mitteln höhere Zusatzbeiträge vermeiden. »Ge-

klautes Geschenk« titelte die Frankfurter Allge-

meine Zeitung im August und spottete, dass

sich die Versicherten schon an den kreativen

Umgang mit Beitragsgeldern der Kranken-

versicherung gewöhnt hätten. Je nach Gusto

wurden in der Vergangenheit Anspruchsbe-

rechtigungen ausgeweitet, Zuweisungen ge-

strichen, wie es die Kassenlage gerade hergab.

Seit ein paar Jahren hat der Gesundheitsfonds

Reserven aufgebaut; dies obwohl der Steuer-

zuschuss mehrfach gekürzt wurde. Wolfgang

Schäubles »schwarze Null« im Haushalt haben

also die Beitragszahler der Kassen in großen

Teilen mitfinanziert. Und schon wieder steht

ein Griff in die Beitragskasse an.

Die Begründungen sind einfach:

Die Ausgaben der Krankenkassen werden in

den kommenden Jahren durch die Ausweitung

der Leistungen, den medizinischen Fortschritt

und die Alterung der Gesellschaft steigen. Das

Dramatische daran ist, diese Mehrausgaben

sind über die Zusatzbeiträge ganz allein von

den Versicherten zu zahlen.

Das Geld dafür und auch die Gesundheitskos-

ten für anerkannte Flüchtlinge soll nach Vor-

schlägen aus dem Gesundheitsministerium

aus der Gesundheitsfonds-Reserve genom-

men werden, die derzeit etwa 10 Milliarden

Euro stark ist. Die vorgeschriebene Mindest-

reserve liege bei 4,3 Milliarden Euro, weshalb

es völlig unbedenklich sei, die Summe zu ent-

nehmen. Die Beiträge müssten dann etwas

weniger stark steigen, nämlich um 0,1 Pro-

zentpunkte weniger.

Der Kommentator der FAZ brachte es ganz

nüchtern auf den Punkt: »Das alles ist poli-

tisch dumm und in der Sache verfehlt. In der

komplizierten Finanzierung der Krankenkas-

sen läuft manches falsch und eine faire Vertei-

lung der Gelder durch den Gesundheitsfonds

darf bezweifelt werden. In jedem Fall müss-

ten die Flüchtlingskosten aus Steuermitteln

finanziert werden.« Die VIACTIV hat in aus-

führlichen Stellungnahmen der Regierung

vorgehalten, zu viel Fantasie zu entwickeln,

was man mit den angesparten Beitragsmilli-

arden alles bezahlen könnte. Wir wollen, dass

überschüssiges Geld den Krankenkassen in

einem geregelten Verfahren zufließt. Ein wei-

terer fraktionsübergreifender Vorschlag, der

inzwischen im Bundesrat liegt, schlägt eine

simple Korrektur vor: Künftig soll auch der

Zusatzbeitrag je zur Hälfte von Arbeitgebern

und Versicherten getragen werden. Seien wir

gespannt, was kommt. Wir werden Sie infor-

mieren.

Metzelder kommt richtig gut an

Wir haben unser Erscheinungsbild deutlich

verändert. Sportlichkeit steht dabei im Fokus:

Präventions- und Vorsorgeprogramme, sport-

medizinische Untersuchungen, breit angelegte

Gesundheitsprogramme mit vielen Sportan-

geboten für alle Altersklassen sowie ein Bo-

nusprogramm, das sportliche Aktivitäten der

Versicherten belohnt. Unsere Kommunika-

tions-Kampagne mit dem Fußballstar Chris-

toph Metzelder nimmt gerade richtig Fahrt auf.

Er verkörpert die Werte, die auch wir vertreten,

»Metze« steht für Sportlichkeit, Teamgeist, In-

tegrität und Leistungsorientierung. Mehr dazu

in dieser Ausgabe auf Seite 7.

Reinhard Brücker

Vorstandsvorsitzender

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02|2016