Inform 2 / 2014 - page 9

Wenn Sie heute jemanden beraten würden, der
auf der Suche nach einer Krankenkasse ist –
was würden Sie über die BKK vor Ort sagen?
Was macht uns aus?
Klaus-Peter Hennig:
»Dass heute Abend alle Un-
terlagen für Ihre neue Mitgliedschaft auf Ihrem
Tisch liegen werden. Und wenn nicht der Gesetz-
geber Kündigungsfristen vorgeben würde – dann
wären Sie übermorgen im Besitz Ihrer neuen gol-
denen Versichertenkarte der BKK vor Ort. Ich
würde mit Überzeugung sagen, dass Sie bei un-
serer BKK vor Ort einen fairen Beitrag zahlen.
Dafür bieten wir Ihnen attraktive Leistungen.
Und: Für unsere Versicherten halten wir einen
persönlichen und freundlichen Service bereit. Vor
allem im Krankheitsfall können Sie auf uns zäh-
len. Unsere BKK vor Ort ist eine Krankenkasse
mit Tradition und Zukunft.«
Welche Ziele hat sich die BKK vor Ort für die
nächsten Jahre gesetzt? Was wird uns aus-
machen und von den anderen unterscheiden?
Klaus-Peter Hennig:
»Wir wollen wachsen. Im
Zentrum unserer Kasse steht der Kundenservice.
Und zwar der ›vor Ort‹. Von anderen Kranken-
kassen unterscheiden wir uns gerade durch un-
seren konsequenten und hohen Serviceanspruch
mit einem entsprechenden Leistungsangebot.
Die BKK vor Ort ist diejenige Kasse, die aktiv den
demografischen Wandel in unserer Gesellschaft
begleitet und in den kommenden Jahren viele
ihrer Pläne für präventive Maßnahmen umsetzen
wird.«
Der Spitzenverband der Krankenkassen geht
davon aus, dass alle 50 Millionen Mitglieder
der gesetzlichen Krankenkassen im kommen-
den Jahr Zusatzbeiträge werden zahlen müs-
sen. Wie wichtig sind Ihrer Meinung nach
vor diesem Hintergrund die Leistungen einer
Krankenkasse?
Ludger Hamers:
»Bis auf wenige Ausnahmen
werden sich die Zusatzbeiträge in einem en-
gen Korridor bewegen. Daher wird der Preis-
unterschied marginal sein. Umso wichtiger ist es,
bei der Wahl seiner Krankenkasse auf Leistungs-
fähigkeit und vor allen Dingen auf Leistungs-
willigkeit zu achten. Gerade dann zeigt sich, wie
wichtig – und vor allem wie professionell – eine
Krankenkasse als Lotse im Gesundheitssystem
ist. Das ist unser Anspruch und den werden wir
erfüllen.«
Wenn Sie einen Tag lang Gesundheitsminister
wären – welche Regelung, die das deutsche
Gesundheitswesen betrifft, würden Sie als
Erstes abändern oder gar abschaffen?
Ludger Hamers:
»Im Wesentlichen bestünde
meine erste und wichtigste Handlung darin, die
Anreizsysteme weg von der Behandlung mög-
lichst vieler kranker Menschen hin zu einer an der
Prävention orientierten Gesundheitspolitik zu
verändern. Es ist nicht hinnehmbar, dass wir erst
darauf warten, dass ein Mensch krank wird, um
dann wahnsinnig viel Geld dafür aufzuwenden,
ihn wieder gesund zu bekommen. Vielmehr muss
es unser Ziel sein, Menschen vor Krankheit und
den damit verbundenen Leiden zu schützen.«
INNENANSICHTEN
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