Inform 2 / 2013 - page 9

zen die Aufklärungskampagne. Um
die Wirksamkeit dieser Strategie zu
beweisen, begleitet Dr. Hertrampf die
Kampagne mit einer wissenschaft-
lichen Studie.
Der Startschuss für das Projekt fiel
im April 2012 auf einer Informations-
veranstaltung im Kieler CITTI-PARK.
Vorgestellt wurde hier unter anderem
die begehbare aufblasbare Mund-
höhle. Neben Flyern und Postern ist
dieses Modell ein Weg, Menschen auf
unkonventionelle Weise über diese Er-
krankung zu informieren, damit sie bei
der nächsten Kontrolluntersuchung
beim Zahnarzt die vorbeugende Un-
tersuchung direkt ansprechen können
und bewusster wahrnehmen.
„Diese aufblasbare Mundhöhle ist
einmalig. Wir haben sie für un-
ser Vorhaben entwickeln lassen. Sie
kann problemlos in Einkaufszen-
tren oder Messehallen aufgestellt
werden.“, so Dr. Hertrampf. Unter-
stützt wird die Kampagne durch die
Zahnärzte- und Ärzteschaft sowie
die Apotheken in Schleswig-Hol-
stein und durch die Friede Springer
Stiftung, das Gesundheitsministerium
Schleswig-Holstein und eine Reihe
von Förderern aus dem wissenschaft-
lichen, öffentlichen und wirtschaft-
lichen Bereich. Am Universitätskli-
nikum Schleswig-Holstein beteiligen
sich interdisziplinär und campusüber-
greifend Kliniken an den Standorten
Kiel und Lübeck.
MUNDKREBS IST DIE
FÜNFTHÄUFIGSTE
KREBSERKRANKUNG
BEI MÄNNERN.
WIRD DIE KRANKHEIT
SPÄT ERKANNT, IST SIE
LEBENSBEDROHLICH.
DABEI LÄSST SICH DER
TUMOR IN DER REGEL
GUT BEHANDELN, WENN
DIE ANZEICHEN FRÜH
ERKANNT WERDEN.
© AZemdega/istockphoto
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