Inform 1 / 2015
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01|2015

Die

Meisterschaft

der Pfleger

Im Januar fiel der Startschuss für den diesjährigen Bundeswettbewerb »Bester

Schüler in der Alten- und Krankenpflege«. Erstmals waren auch wir – die BKK vor

Ort – mit dabei. Über 300 Schüler stellten sich in Dresden, Köln und Hamburg

dem ersten Vorentscheid, diesem schließt sich der Vorentscheid inWürzburg an.

DerWettbewerb richtet sich an alle Alten- und Krankenpflegeschulen in Deutsch-

land. Intensiv setzten sich die teilnehmenden Schüler mit den Fragen der Klausur

auseinander. Die ersten Gewinner der Vorentscheide konnten für die Endaus-

scheidung am 11. bis 12. Juni 2015 in Berlin nominiert werden.

Die inform-Redaktion hat mit Jens Frieß (rechts im Bild),

dem Präsidenten des Bundeswettbewerbs und des Vereins

pflegerischer Qualität e.V., sowie mit Manfred Richter, dem

Vorstandsbeauftragten der BKK vor Ort, gesprochen.

inform:

Hallo, Herr Frieß. Unsere BKK vor Ort

unterstützt seit Kurzem den Bundes-

wettbewerb. Können Sie unseren Lesern

den Wettbewerb kurz vorstellen?

Jens Frieß:

Gern. Den Bundeswettbewerb »Bes-

ter Schüler in der Alten- und Kran-

kenpflege« gibt es seit 2011 und er

wird dieses Jahr das 5. Mal durchge-

führt. Damals beteiligten sich an dieser

gemeinnützigen Initiative Schulen mit

circa 2.000 Schülern aus Sachsen, Sach-

sen-Anhalt, Berlin und Bayern. Es war

mehr ein Test. Der aber hervorragend

geklappt hat. In diesem Jahr beteiligen

sich aus allen Bundesländern zuzüglich

des Sanitätsdienstes der Bundeswehr

Schulen mit über 25.000 Schülern. Wir

erleben junge Menschen, die mit viel

Idealismus und Freude diesen Beruf

ergreifen wollen und sich am Bundes-

wettbewerb beteiligen. Ohne Unter-

stützung funktioniert solch ein Wettbe-

werb natürlich nicht. Allen voran die

Schirmherren Jens Spahn (gesundheits-

politischer Sprecher der CDU/CSU-Bun-

destagsfraktion) und Siegfried Huhn

(Pflegewissenschaftler) sowie die Deut-

sche Gesellschaft für Qualität e.V. aus

Frankfurt am Main. Hinzu kommen

die Ministerpräsidenten der Bundes-

länder, Pflegewissenschaftler, Träger

von Einrichtungen und Künstler wie

Uwe Steimle aus Sachsen, Kaya Yanar

aus Köln oder Günter Grünwald aus

Bayern.

inform:

Die BKK vor Ort unterstützt den

Bundeswettbewerb, wie kann man sich

das vorstellen?

Jens Frieß:

Wir haben uns über den Zuspruch sehr

gefreut, übrigens bisher die erste und

einzige Krankenkasse. Die BKK vor Ort

unterstützt die Idee tatkräftig. Beispiels-

weise durch die Nutzung ihrer Medien,

mit betriebswirtschaftlicher Unterstüt-

zung, aber auch durch gemeinsame

öffentlichkeitswirksame Aktionen.

Inform:

Herr Richter, warum ist dieses Thema

für unsere BKK vor Ort so wichtig?

Manfred Richter:

Wir sind nicht nur eine Gesetzliche

Krankenkasse, sondern auch eine

Gesetzliche Pflegeversicherung. Des-

halb hat das Thema »Alten- und Kran-

kenpflege« eine wirklich große Bedeu-

tung. Uns ist die exzellente Betreuung

und Versorgung von Patienten und Pfle-

gebedürftigen ein besonderes Anliegen.