Inform 1 / 2014 - page 30

BEREITS ZUM VIERTEN MAL „SEHR GUT“
FÜR DIE BKK VOR ORT
Dies zeigt die aktuelle Wettbewerbsstudie „ServiceAtlas Krankenkassen
2014“, durchgeführt von der Service Value GmbH. Ihre BKK vor Ort schaffte
wieder Top-Platzierungen mit der Note „Sehr gut“. Ausgezeichnet wurden
dabei die „Erreichbarkeit“, die „individuelle Gesundheitsförderung“ und die
„Leistungserweiterungen“. Ein „Gut“ gab es außerdem für den „Kunden-
service“, die „Wahltarife“, das „Preis-Leistungs-Verhältnis“, das „Bonus-
Programm“ und unsere „Service-Zusatzleistungen“. Im Gesamtergebnis kam
die BKK vor Ort auf die Note „Sehr gut“.
Knapp 3.800 Versicherte bewerten jedes Jahr für diesen ServiceAtlas die
30 größten Krankenkassen Deutschlands. Über 40 spezifische Merkmale und
acht Leistungskategorien sowie übergeordnete Aspekte wie Ruf und Image,
Gesamtzufriedenheit und Kundenbindung kommen hier auf den Prüfstand.
In der nächsten Ausgabe der inform stellen wir Ihnen diese Studie ausführlich
vor.
EMPFEHLUNG: ZECKENSCHUTZIMPFUNG
Aufgrund der überdurchschnittlich hohen Zahl von Hirnerkrankungen nach
Zeckenbissen im Jahr 2013 rät das Robert Koch-Institut (RKI) zu einem
besseren Impfschutz. Für das Jahr 2013 liegen bundesweit bisher rund 400
Meldungen für die von Zecken übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis
(FSME) vor. Rund die Hälfte der vom RKI erfassten Patienten erkrankte
schwer an einer Entzündung der Hirnhaut oder des Gehirns. Lähmungen und
Konzentrationsschwächen sind die häufigsten bleibenden Schäden.
Nicht jede Zecke trägt das FSME-Virus in sich. Warum sich Infektionen in
einigen Regionen Deutschlands – vor allem im Süden – so deutlich häufen,
ist Forschern noch ein Rätsel. Anders als bei Borreliose, der zweiten durch
Zecken übertragenen Infektion, gibt es bei FSME kein Gegenmittel. Patienten
haben zuerst Symptome wie bei einer Grippe mit Fieber und Unwohlsein. Nur
bei einem Teil von ihnen kommen dann aber auch neurologische Probleme
hinzu. Diese können jedoch schwerwiegend sein. Um sich sicher vor FSME
zu schützen, hilft nur eine Dreifachimpfung. Das RKI rät allen Menschen in
den Risikogebieten, sich impfen zu lassen. Eine Immunisierung wird auch
für Urlauber empfohlen, die sich länger in freier Natur in einem betroffenen
Landkreis aufhalten. Die Risikogebiete sind Bayern und Baden-Württemberg
sowie bestimmte Gegenden in Hessen, Thüringen, Rheinland-Pfalz und dem
Saarland.
News
Gut versichert im Urlaub
Auf der Rückseite Ihrer Krankenversi-
cherungskarte (elektronische Gesund-
heitskarte) finden Sie die Europäische
Krankenversicherungskarte (EHIC = Eu-
ropean Health Insurance Card).
Mit ihr können Sie medizinische Leis-
tungen in allen Ländern der EU/des
EWR sowie in Mazedonien und Serbi-
en in Anspruch nehmen. In folgenden
Ländern müssen Sie einen Auslands-
krankenschein verwenden: Bosnien-
Herzegowina, Türkei und Tunesien.
Diesen senden wir Ihnen gerne auf
Wunsch zu.
Legen Sie bitte die EHIC bei einem
Unfall oder einer akuten Behandlung
einem „Vertragsarzt“ („-zahnarzt“, „-kran-
kenhaus“) vor, der über das staatliche
Gesundheitswesen abrechnet (Ausnah-
me: In Serbien ist die EHIC vor Behand-
lung der „Republikanstalt für Kranken-
versicherung“ vorzulegen!). Sie werden
nach dem jeweils im Reiseland gültigen
Recht behandelt und haben auch die
dort üblichen Zuzahlungen zu leisten.
Diese und gegebenenfalls privat ab-
gerechnete medizinische Leistungen
können von uns nicht erstattet werden.
Sollte die EHIC oder der Auslands-
krankenschein einmal nicht akzeptiert
werden, sind wir gesetzlich dazu ver-
pflichtet, die in Deutschland üblichen
Zuzahlungen (Arznei-, Heil- und Hilfs-
mittelzuzahlungen) abzuziehen. Auch
ein Rücktransport aus dem Ausland
darf nicht durch eine Gesetzliche Kran-
kenkasse getragen werden. Aus diesem
Grunde empfehlen wir Ihnen für alle
Auslandsreisen dringend den Abschluss
einer zusätzlichen privaten Auslands-
reisekrankenversicherung.
WAS IST
EIGENTLICH …?
© mistic_boy/istockphoto.com
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MEINE BKK VOR ORT
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