Inform 1 / 2014 - page 2

IMPRESSUM
Herausgeber:
BKK vor Ort
Universitätsstraße 43
44789 Bochum
Kontakt:
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Mo.–Fr. 07.30–18.00 Uhr
kostenlos aus dem dt. Festnetz
Verantwortlich im Sinne
des Pressegesetzes:
Reinhard Brücker, Vorstands-
vorsitzender der BKK vor Ort
Redaktion:
Monika Hille, Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit der BKK vor Ort
Konzept und Gestaltung:
Anders Björk GmbH, Lübeck
Druck:
Frank Druck GmbH & Co. KG,
Preetz,
Erscheinungsweise: vierteljährlich
Gesamtauflage: 490.000
Bezugspreis ist im Mitgliedsbeitrag
enthalten. Die im Magazin veröf-
fentlichten Anzeigen dienen der
Finanzierung des Magazins und
stellen weder ein Leistungsangebot
noch die Meinung der BKK vor Ort
dar. Die Daten der Gewinnspielteil-
nehmer werden von der BKK vor Ort
gespeichert.
Liebe Leserinnen und Leser,
schön, dass Sie hier sind. Ich freue mich sehr,
dass Sie sich die Zeit nehmen, unsere neue in-
form-Frühjahrsausgabe zu lesen. Es ist das ers-
te Magazin in diesem Jahr und wir haben Ei-
niges auf unserer Agenda 2014, das Sie sicher
interessieren wird. Jede Menge gute Gründe
für Ihre BKK vor Ort haben wir für Sie, und
natürlich auch für Menschen, die noch nicht
bei uns versichert sind, auf den folgenden Sei-
ten aufbereitet. Hinter den Kulissen arbeiten
wir daran, noch weitere zusätzliche Service-
leistungen für Sie möglich zu machen.
Vorwärts, BKK vor Ort!
Mitte März sind wir in Klausur gegangen, um
gemeinsam mit unserem Verwaltungsrat die
Marschrichtung Ihrer BKK vor Ort zu verein-
baren. Dass immer Sie es sind, die unsere Zie-
le bestimmen, liegt dabei auf der Hand. Wir
geben hier und jetzt ein Leistungsversprechen:
„Wir kümmern uns um Sie!“ – und zwar im-
mer genau dann, wenn Sie uns brauchen. Wir
sind mehr als nur ein Lebensabschnittspartner,
auf uns können Sie bauen, gerne mit Ihrer gan-
zen Familie und ein Leben lang. Dafür müs-
sen wir unsere Organisation mit ihren über
1.500 Mitarbeitern fit machen. Ein gutes Stück
haben wir schon geschafft – 2014 werden wir
uns ganz konsequent auf die Verbesserung un-
seres Kundenservice konzentrieren. Mehr da-
zu lesen Sie auf den Seiten 8 und 9.
Lob und Tadel
Wir haben Sie immer wieder aufgefordert, uns
Ihre Meinung zu sagen. Das haben Sie getan.
Für Ihre Kritik bedanken wir uns und ent-
schuldigen uns, wenn Sie zu lange auf Antwor-
ten warten mussten, wenn unsere Schreiben
unverständlich verklausuliert waren oder Sie
uns telefonisch nicht erreichen konnten. Aber
auch über Ihr Lob – das durchaus nicht sel-
ten war – freuen wir uns sehr. Bitte bleiben Sie
weiter mit uns im Gespräch – geben Sie uns die
Chance, aus Fehlern zu lernen und Gelungenes
zum Standard werden zu lassen.
Reformen, Reformen, Reformen
Noch ganz frisch ist der Beschluss der Bundes-
regierung zu einer erneuten Krankenkassen-
reform. Und wieder wird die Finanzierung neu
gestaltet. Anfang 2015 soll der Beitragssatz
von 15,5 auf 14,6 Prozent sinken. Der bis-
herige, allein von den Kassenmitgliedern zu
zahlende Sonderbeitrag von 0,9 Prozent des
Einkommens soll entfallen. Stattdessen sol-
len Kassen bei Bedarf Zusatzbeiträge erheben
können, die vom Einkommen abhängig sein
werden. Auch hierzu finden Sie mehr Informa-
tionen auf den Seiten 8 und 9.
Schäubles und Gröhes „Nehmerqualitäten“
Weitgehend unbeachtet hat der Bundesfinanz-
minister ein Auge auf den Gesundheitsfonds
geworfen. Damit er im Haushalt 2015 ohne
neue Schulden auskommt, will er den Bun-
deszuschuss für diesen Krankenkassentopf
weiter kürzen. Der neue Mann an der Spitze
des Gesundheitsministeriums nimmt dies klag-
los hin und „träumt“ in den Medien davon,
dass deswegen Zusatzbeiträge keinesfalls fällig
werden. Das meint Hermann Gröhe scheinbar
ernst – ob er allerdings mit der Materie seines
neuen Amtes wirklich schon so vertraut ist und
die Wirkungen dieser Maßnahme richtig ein-
schätzt, ist mehr als fraglich. Per Gesetz ist ein-
deutig festgelegt, dass der Bund 14 Milliarden
Euro pro Jahr in den Gesundheitsfonds als
Ausgleich für versicherungsfremde Leistun-
gen wie zum Beispiel die Familienversi-
cherung zahlt. Bereits 2013 waren es nur
11,5 Milliarden Euro, 2014 sind es sogar nur
10,5 Milliarden und 2015 sollen es wieder
nur 11,5 Milliarden sein. So entsteht eine Fi-
nanzierungslücke von 8,5 Milliarden Euro –
bei steigenden Ausgaben im Gesundheitssys-
tem völlig unvernünftig. Die Folge: Für alle
gesetzlich Versicherten wird es absehbar teurer.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen unse-
rer neuen inform.
Mit Frühlingsgrüßen
Ihr Reinhard Brücker
Titel: © IS_ImageSource/istockphoto.com
Reinhard Brücker
Vorstandsvorsitzender
01|2014
MEINE BKK VOR ORT
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