VIACTIV Krankenkasse

Alles Bio, oder was?!

von André Seifert | 14.02.2019
2min Lesezeit

Täglich werden wir damit im Supermarkt konfrontiert: Die große Auswahl an Produkten und die moralische Auseinandersetzung, ob man nun die Bio-Gurke einpackt, oder die direkt daneben liegende „nicht-Bio-Gurke“.

Bio – was bedeutet das überhaupt?

Wenn wir „Bio“ hören, bringen die meisten von uns das mit besser, gesünder und umweltfreundlicher in Verbindung. Aber bedeutet es das wirklich? Ein Lebensmittel wird nach den Vorschriften der EU-Öko-Verordnung als Bio-Lebensmittel bezeichnet, wenn es aus ökologischer Landwirtschaft und Erzeugung ist. Das heißt, dass Pflanzen in echtem Boden gewachsen sind, Gentechnik nicht eingesetzt wurde und chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel nicht auf die Felder gelangt sind. Bio-Bauern halten sich an das strengste Gesetz, das es für die Tierhaltung gibt. Es schreibt unter anderem vor, dass Tiere artgerecht gehalten werden müssen und zwar nur so viele, wie Boden und Grundwasservorkommen es zulassen. Grundsatz bei der Weiterverarbeitung von Bio-Produkten ist, dass der natürliche Geschmack erhalten bleibt.

Warum ist Bio die bessere Alternative für Gesundheit und Umwelt?

Fest steht, dass konventionelle Produkte weitaus mehr mit Pestiziden belastet sind als Bio-Produkte. Ein dicker Pluspunkt ist auch der Geschmack. Beim ökologischen Anbau wird es großgeschrieben, dass die ursprüngliche Frucht in Art und Geschmack nicht verfälscht wird. Die Natürlichkeit wird dadurch erhalten, dass nur erlaubte Zusatzstoffe und diese nur in geringem Maße eingesetzt werden dürfen. Und wer ist nicht glücklicher nach einem Essen, das so richtig gut geschmeckt hat?

Achten Sie auf die Herkunftsländer

Oft haben beispielsweise Tomaten schon mehr von der Welt gesehen als so manch einer von uns. Oder Honig, der aus Südamerika eingeflogen wird. Hier können wir ganz einfach unser Umweltbewusstsein stärken, indem wir immer darauf achten, woher das Obst und Gemüse kommt und welche Transportwege es bereits hinter sich gelassen hat. Tipp: Greifen Sie zu regionalen und saisonalen Produkten.

Verpackungen

Warum muss die Gurke, die sich von Natur aus in einer Schale befindet, noch in Plastik eingepackt sein? Das ist nicht umweltschonend, so wie wir eigentlich handeln möchten. Auf der anderen Seite erwarten viele Verbraucher jedoch eine möglichst lange Haltbarkeit. Der Handel geht auf diese Anforderung ein und präsentiert als Lösung die Folienverpackung. Am Ende liegt es wiederum an jedem einzelnen Verbraucher, ob er das Gemüse in der Folienverpackung kauft oder nicht. Tipp: verzichten Sie auf Plastiktüten. Obst und Gemüse befindet sich von Natur aus in seiner Schale. Waschen sollten Sie es zu Hause sowieso.

Preis

Meistens sind Bio-Produkte teurer im Vergleich zu nicht-Bio. Genau wie beim "Folien-Gemüse" ist es eine bewusste Entscheidung, den höheren Preis zu zahlen und so vielleicht regionalen und saisonalen Produkten aus artgerechter Aufzucht den Vorzug zu geben. Spätestes am Geschmack werden Sie es merken. Es lohnt sich definitiv!

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