Lohnsteuer-Jahresausgleich für kurzfristig Beschäftigte

Unter bestimmten Voraussetzungen kann der Lohnsteuerabzug nach einem besonderen Verfahren vorgenommen werden, dem sog. permanenten Lohnsteuer-Jahresausgleich. Dabei wird die Höhe der laufenden Lohnsteuer nach dem voraussichtlichen Jahresarbeitslohn und der entsprechenden Jahreslohnsteuer ermittelt.

Für kurzfristige Beschäftigungsverhältnisse mit Steuerklasse VI, die regelmäßig nicht das ganze Jahr über bestanden, war ein permanenter Lohnsteuer-Jahresausgleich nicht mehr möglich; allerdings konnte die bisherige Praxis von 2014 bis 2017 – im Rahmen einer Übergangsregelung – weiter angewendet werden.

Durch eine Gesetzesänderung im Rahmen des Steuerumgehungsbekämpfungsgesetzes (StUmgBG) wurden nun die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass der permanente Lohnsteuer-Jahresausgleich für og. Personenkreis seit Anfang 2018 unter den bisherigen Voraussetzungen dauerhaft angewendet werden kann – d.h., der Arbeitnehmer ist unbeschränkt steuerpflichtig, bei der Steuerklasse VI ist kein Freibetrag zu berücksichtigen und die Dauer der Anstellung übersteigt nicht einen maximalen Zeitraum von 24 zusammenhängenden Tagen.

Voraussetzung für die Durchführung des permanenten Lohnsteuer-Jahresausgleichs ist zudem, dass der Arbeitnehmer vor Beschäftigungsaufnahme seine Zustimmung erteilt.

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